Bye bye Wahrheit: Wie Greenpeace lügt

Schöne neue Greenpeace-Welt im Stil von George Orwell: Wenn man der vermeintlichen Umweltorganisation und ihrem Landwirtschaftsexperten Dirk Zimmermann glauben soll, dann sind in den vergangenen Jahren im Schnitt 20 Prozent aller Bienenvölker im Winter gestorben. Grund ist laut Greenpeace der Chemikalien-Einsatz: „Chemikalien, die Bienen bedrohen, müssen in der Landwirtschaft umgehend verboten werden“, fordert Greenpeace in seinem neuen Report „Bye bye Biene?“, in dem die üblichen Verdächtigen – die Chemiekonzerne – scharf angegriffen werden.

Doch Greenpeace lügt – nicht zum ersten Mal. Grund für das massenhafte Sterben der Bienen, die durch ihre Blütenbestäubung für reichlichen Obstertrag sorgen, sind die neuen Monokulturen zur Energieerzeugung. 20 Prozent der Agraranbaufläche in Deutschland ist inzwischen mit Energiepflanzen belegt – überwiegend Mais. In diesen Maiskulturen – man spricht bereits von der „Vermaisung“ der Landschaft – hungern die Bienen schon im Sommer. Und wenn das Volk geschwächt ist, überlebt es den Winter nicht, zumal wenn es auch noch den Chemikalien ausgesetzt ist, mit denen die Energiepflanzen besprüht werden, damit die Erträge in den Biogasanlagen gut sind und die EEG-Subventionen reichlich fließen. Das alles wissen Greenpeace und Zimmermann natürlich, sagen es aber nicht, weil die Verschandelung der deutschen Kulturlandschaft mit riesigen Maisfeldern dann gestoppt werden und dieser Teil der Energiewende abrupt zum Stillstand kommen würde.

Der Deutsche Imkerbund klagt: „Mais-Monokulturen, die hohe Mengen an Insektiziden, Herbiziden, Fungiziden und Düngemütteln benötigen, stellen ein Problem mit Langzeitfolgen dar, weil ständiger Maisanbau ohne Fruchtwechsel humuszehrend ist und Böden auslaugt, Maisanbau die Erosion aufgrund der geringen zeitlichen Bodenbeckung fördert, Maisanbau hohe Düngegaben erfordert, Maisanbau den Bienen sowie anderen Insekten die nachhaltige ganzjährige Nahrungsgrundlage entzieht und nur eine minderwertige Pollenversorgung garantiert und Maisanbau gleichzeitig ein Gefahrenpotential für Insekten und andere Lebewesen darstellt.“

Der Imkerbund verweist auf das große Bienensterben im Oberrheingraben 2008 aufgrund des Beizmittels für Maissaatgut (Chlorthianidin), um den Maiswurzelbohrer zu bekämpfen. 11.500 Bienenvölker seien schwerst geschädigt worden. Es handelte sich um einen Gifteinsatz für Energiepflanzen, so dass das Fazit gezogen werden muss, die Energiewende wird mit Gift gefördert und mit Landschaftszerstörung bezahlt.

Nachdem Bienen und andere Insekten seltener werden, haben auch Insektenfresser und andere Kleintiere Probleme mit der Nahrungssuche. Zuletzt haben die Raubvögel – soweit sie nicht von Windrädern zerhackt werden – Probleme bei der Nahrungssuche. Deshalb sind in jüngerer Zeit so viele Bussarde und andere Raubvögel an Autobahnen zu sehen, wo es sie allein wegen des Lärms nie hinziehen würde: Sie finden auf den Feldern wegen des Maisanbaus nichts mehr, haben Hunger und warten an der Autobahn, bis ein Hase oder eine Maus überfahren werden.

Es sind die Energiewende-Ideologie und die Aktionen von Greenpeace, die die Natur zerstören. Greenpeace tötet Tiere – das ist die Wahrheit.

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Eine Antwort zu Bye bye Wahrheit: Wie Greenpeace lügt

  1. TheOne schreibt:

    Sieh mal einer an. Verrückt ist aber, dass besonders Apple-Jünger an Greenpeace glauben.

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