Grüne Pharisäer sorgen sich

Ein kurzer Blick in den Bundestag zeigt das Pharisäertum der Grünen-Fraktion. Besorgt erkundigen sich die Abgeordneten in einer Kleinen Anfrage (17/13329) an die Bundesregierung nach dem Schutz seltener Fledermäuse am Störkanal (Elde-Müritz-Wasserstraße) in Mecklenburg-Vorpommern. Dort sollen die Dämme erhöht und dafür Bäume gefällt werden, was „nicht ohne Auswirkungen auf die bestehende Flora und Fauna“ (Grüne) bleiben werde.

Den Splitter im fremden Auge sehen sie, den Balken im eigenen jedoch nicht. Es gibt von den Grünen keine Anfragen und keine Anträge zum Schutz von Fledermäusen vor Windrädern. Das Thema kommt in der Partei überhaupt nicht vor. Daher ist es an der Zeit, Claudia Roth, Jürgen Trittin und den anderen selbsternannten Klimarettern die Leviten zu lesen: „Mindestens 200.000 Tiere lassen an deutschen Windrädern jedes Jahr ihr Leben“, berichtete die FAZ am 10. August 2012 (leider nicht online) und beruft sich dabei auf Angaben des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Grund: „Weil sich die Spitzen der Rotorblätter mit einem Tempo bis zu 300 Kilometern in der Stunde bewegen, schwankt der Luftdruck dahinter enorm und zerreißt die Lungen und andere Organe einer Fledermaus, wenn sie nur in die Nähe kommt“. Die FAZ zitiert einen Wissenschaftler, der das Innere der qualvoll verendeten Tiere als „eine einzige blutende Masse“ beschreibt.

Artenschutz? Tierschutz? Nicht bei und nicht mit den Grünen. Aber wir sind sicher, wenn eine tote Fledermaus vor einem Kohle- oder Atomkraftwerk, einem Straßenbauprojekt oder vor dem Stuttgarter Bahnhof oder an der Startbahn des Frankfurter Flughafens gefunden werden würde, würden die Grünen Sondersitzungen im Bundestag beantragen.

Den Grünen geht es nicht um Klimarettung oder Natur- und Artenschutz. Sie sind Klientelpartei der Eigentümer der mit Milliarden-Subventionen errichteten und betriebenen Windenergieanlagen und wollen langfristig die hohen Gewinne sichern, die überwiegend aus den Stromrechnungen der einfachen Bevölkerung (Arbeitnehmer, Rentner) kommen. Während das Volk unter immer höheren Strompreisen stöhnt, sichern sich die grünen Eigentümer der Windanlagen ein Zusatzeinkommen, das sie als Politologen, Oberstudienräte, Sozialarbeiter und sonstige Prenzlbergkreative in der freien Wirtschaft nie erzielen könnten. Für dieses finanzparasitäre Verhalten kennt der Volksmund einen treffenden Begriff: Sie leben wie die Maden im Speck.

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