Der grüne Dani und die Kinder – Fortsetzung

Die Grünen geraten ins Stolpern. Ihre eigene Geschichte wird zur Belastung der Partei, die nur für das Gute und Schöne zuständig sein will, aber in Wirklichkeit einen Hang zur Bevormundung und zum Öko-Totalitarismus hat sowie eine dunkle und böse Geschichte. Spiegel online kommt am 12. Mai 2013 mit der Geschichte über die die „Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle“ („BAG SchwuP“) der Grünen, die sich offen dafür aussprach, Sex mit Kindern zu legalisieren. Die BAG SchwuP sei direkt von der Bundespartei und der Bundestagsfraktion finanziert worden, heißt es in dem Bericht. Am 13. Mai will die Grünen-Führung die Einsetzung einer angeblich unabhängigen Kommission zur Verwicklung der Partei in die Pädophilen-Szene einsetzen.

Damit sind die Grünen erstmals seit langem in der Defensive, vielleicht sogar das erste Mal in der Parteigeschichte überhaupt. Der Gipfel der Unverschämtheit war offenbar erreicht, als Daniel Cohn-Bendit, der im französichen Fernsehen die Sexualität eines sechsjährigen Mädchens als etwas „Fantastisches“ und sexuelle Handlungen an Kindern in einem Kinderladen, in dem er tätig war, in seinem Buch „Der große Basar“ (Auszüge hier) so beschrieb: “Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.“ Cohn-Bendit ist inzwischen so stark unter Druck, dass er die Annahme des deutsch-franzöischen Medienpreises ablehnte, nachdem er zuvor noch den Theodor-Heuss-Preis angenommen hatte.

Seitdem kommt die Debatte um Cohn-Bendit nicht mehr zur Ruhe. Die FAZ veröffentlichte am 29. April 2013 einen sehr interessanten Text über Cohn-Bendits Verwicklungen mit pädophilen Bestrebungen. Es stelle sich heraus, so die Zeitung in ihrem online zu findenden Text, „dass es unter Cohn-Bendits Verantwortung weit mehr pädophile Äußerungen gibt, als bisher angenommen“. Am 21. April 2013 ging die FAZ-Sonntagszeitung den Dingen damals im Kinderladen auf den Grund. Immer wenn Cohn-Bendit auf seine Frankfurter Zeit angesprochen wurde, war schnell ein Solidaritätsbrief zur Hand: „Wir wissen, dass er niemals die Persönlichkeitsgrenzen unserer Kinder verletzt hat“, war darin von Eltern zu lesen. Jetzt stellt sich heraus: Die Unterzeichner hatten nie Kinder im Cohn-Bendits Kinderladen. Eine der Unterzeichnerinnen, die Lehrerin Thea Vogel, gab an, sie sei empört gewesen, dass Cohn-Bendit politisch diskreditiert werden solle.

Die Verleihung des Heuss-Preises an Cohn-Bendit hat aber noch eine ganz andere Dimension, wie in einer Pressemitteilung des Vereins „Glasbrechen e.V.“ deutlich wird. Der Verein kümmert sich um die Opfer der pädophilen Pädagogen an der Odenwaldschule (OWS), die jahrzehntelang als Muster für linke Reformschulen galt, in Wirklichkeit aber Ort schwerster Verbrechen an Kindern war. Wir geben die Presemitteilung hier auszugsweise wieder:

„Daniel Cohn-Bendit war von 1958 bis 1965 Schüler der Odenwaldschule. Daniel Cohn-Bendit wurde von einem Kreis von Unterstützern des Netzwerkes rund um die kriminellen Lehrer und Lehrerinnen an der OWS für den Theodor-Heuss-Preis auserkoren. Genau so wie im Vorjahr Wolfgang Edelstein, ehemaliger Lehrer an der Odenwaldschule und ehemaliges Mitglied des MPI für Bildungsforschung in Berlin unter Hellmut Becker, beide des Vertuschens der Verbrechen an der OWS verdächtig.

Im Vorstand und im Kuratorium der Theodor-Heuss-Stiftung sitzen Leute wie Wolfgang Harder, ehemaliger Leiter der OWS und ebenso mit dem nachhaltigen Vorwurf des Vertuschens konfrontiert, wie auch die ehemalige Lehrerin und damaliges Mitglied im Vorstand des Trägervereins der Schule, Frau Benita Daublebsky. Ihr Mann, Christian Petry, ist leitender Mitarbeiter der Freudenberg-Stiftung, einer Stiftung, die maßgeblich die Odenwaldschule in den langen Jahren der Verbrechen unterstützte. Auch die Geschäftsführerin der Freudenberg-Stiftung, Pia Gerber, gehört der Jury der Theodor-Heuss-Stiftung an. Unfassbar, der Blick auf diesen alteingesessenen, restaurativen Klüngel!

Dass die Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten, Beatrice von Weizsäcker, nach Richard von Weizsäcker auch in den Gremien der Heuss-Stiftung tätig ist, rundet für uns lediglich dieses obskur geheimbündnerische Bild ab. Auch Richard von Weizsäcker war jahrelang Mitglied im Vorstand des Trägervereins der OWS – in Jahren der Verbrechen, als Freund von Hartmut von Hentig und Gerold Becker.“

Bis hinauf in höchste Kreise scheint man an der Vertuschung der Verbrechen an der Odenwaldschule interessiert gewesen zu sein. Denn bereits am 17. November 1999 berichtete die Frankfurter Rundschau über die Verbrechen, doch jahrelang änderte sich nichts. Vor diesem Hintergrund bestehen Zweifel, dass die Grünen überhaupt aufklären werden.

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