Radeln für die Schwulen

Ist er nicht süß? Der radelt der 26-jährige Student und Start-Up-Gründer Martin Speer durch ganz Berlin und wirft eine Petition für die „Ehe für alle“ – sprich die Gleichstellung von Schwulen und Lesben in eingetragenen Partnerschaften mit Eheleuten – in den Briefkasten des Deutschen Bundestages. Unterschrieben haben zahlreiche Prominente, unter ihnen der ehemalige SS-Mann und Literaturnobelpreisträger Günter Grass.

„Ziel der Initiative ist die vollständige Öffnung der Ehe, unabhängig von Geschlecht und Rollenbild“, so erklärte es Speer, der sicher liebend gerne von einem Empfangskomitee von Volker Beck (Grüne) über Guido Westerwelle (FDP) bis Jens Spahn (CDU) und vielen, vielen, vielen anderen im Bundestag empfangen worden wäre. Sie hätten gerne die Petition von dem netten jungen Mann persönlich in Empfang genommen.

Über dieses widerliche Treiben, das die Zerstörung der Familie weiter voranbringen soll, kann man nicht mehr lachen, selbst dann nicht, wenn man erfährt, dass Kenan Kolat, der Vorsitzende der türkischen Gemeinde in Deutschland, den Brief ebenfalls unterschrieben hat. Dessen muslimische Glaubensbrüder im Iran pflegen Homosexuelle an Baukränen aufzuknöpfen; in Afrika, wo es oft an technischem Großgerät mangelt, ist auch die Steinigung von Homsexuellen angesagt. Diese radfahrende Berliner Zivilgesellschaft ist an Einfältigkeit nicht mehr zu überbieten.

Notwendig war die Petition auch nicht. Längst ist die CDU auf dem Rückzug, nachdem das Bundesverfassungsgericht die Gleichstellung homosexueller Paare bei der Grunderwerbssteuer ultimativ verlangte. Da kann sich jeder ausrechnen, was in dem bevorstehenden Urteil zum Ehegattensplitting für eingetragene Partnerschaften stehen wird. Schon geht Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) voran: „Die Steuervorteile müssen für alle Paare gelten, die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen“, stellte er fest. Wenn dieser Stein aus der Mauer gebrochen ist, kommt das volle Adoptionsrecht für Schwule und Lesben auf die Tagesordnung. Das müssen alle die wissen, die jetzt dem Splitting für eingetragene Partnerschaften das Wort reden. Sie sollten auch wissen, dass Massendemonstrationen gegen die Zerstörung von Familien und Werten nicht auf Frankreich beschränkt bleiben müssen.

Und dass es dort wie hier nicht bei Demonstrationen bleiben muss.

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