Augen auf bei „Jugendlichen“

Sobald in Zusammenhang mit Krawallen und Brandstiftungen in europäischen Städten in deutschen Nachrichten das Wort „Jugendliche“ fällt, ist besondere Obacht geboten. Dann wollen nämlich deutsche Qualitätsjournalisten unterschlagen, dass hier Ausländer, zumeist Muslime, randalieren. Drei Beispiele der deutschen Medienberichterstattung über die jüngsten inneren Unruhen in Schweden zeigen, dass der interessierte Zuhörer und Leser nicht erfahren sollte, dass es sich um Krawalle von jungen Moslems handelt.

So meldete der Deutschlandfunk am 23. Mai 2013 um 8.00 Uhr: „In Schweden hat es auch in der vergangenen Nacht wieder Krawalle gegeben. Nach Berichten örtlicher Medien zündeten Jugendliche in mehreren Vierteln der Hauptstadt Stockholm Autos an, auch eine Polizeiwache ging in Flammen auf. Mindestens ein Polizist wurde verletzt. Ähnliche Zwischenfälle wurden aus Malmö gemeldet. Die Unruhen hatten am vergangenen Sonntag begonnen. Auslöser soll der Tod eines 69-jährigen Mannes gewesen sein, den die Polizei nach offiziellen Angaben in Notwehr erschossen hatte.“

Man erfährt hier also nicht, welcher Herkunft die Täter sein könnten und auch nicht, dass der 69-jährige Mann eine Machete bei sich trug, was nicht nur in Schweden verboten ist.

Die Agentur Reuters kommt in ihrer Meldung vom 23. Mai (12.45 Uhr) zwar nicht an der Tatsache vorbei, dass die Unruhen in „Einwanderer-Vororten“ begonnen hätten, legt aber dann eine falsche Fährte und schreibt, die Krawalle in Stockholm hätten dann auch „den Süden der Stadt“ erfasst. Immerhin erfährt man noch, dass die Einwanderung aus Kriegsgebieten wie Syrien, Somalia und Afghanistan stark zugenommen habe. Gründe für die Unruhen werden gleich mitgeliefert: „Schweden reduziert seit den 90-er Jahren die staatlichen Wohlfahrtlseistungen. Dadurch nahm die soziale Ungleichheit so stark zu wie in keinem anderen OECD-Land.

In der Meldung der staatsnahen Agentur adn dpa vom 23. Mai 2013 (6.40 Uhr) erfährt man überhaupt nichts von Einwanderern oder Muslimen, es ist nur von einer „Gruppe von Jugendlichen“ die Rede. Erst einen Tag später konnte auch adn dpa die wahren Hintergründe nicht mehr verheimlichen und räumte ein (um 12.30 Uhr): „Die Stockholmer Polizei bekommt die meist aus Einwanderer-Familien stammenden Randalierer nicht mehr unter Kontrolle.“ Dass es sich um „Einwanderer“ aus dem moslemischen Kulturkreis handelt, wird den Lesern aber immer noch vorenthalten.

Ein nüchternes und ehrliches Fazit der Situation in Schweden, das den Gutmenschen regelrecht auf den Magen geschlagen haben dürfte, zog Thomas Kirchner in der Süddeutschen Zeitung am 24. Mai 2013: „Die Integration der Einwanderer – der außereuropäischen vor allem – funktioniert nicht, sie leben in einer separaten Welt, in Ghettos, ohne Job, ohne Hoffnung.“

Die Folge sind Unruhen, nicht nur in Schweden. Wer in Deutschland sehenden Auges durch Berlin-Neukölln oder Duisburg-Marxloh geht, weiß, was in einigen Jahren hier los sein wird. Die von den Politikern aller Blockparteien beschworene Integration funktioniert auch hier nicht. Statt dessen entstehen auch in Deutschland muslimische Ghettos.

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