Das E-Auto fährt nicht

Das Elektroauto ist und bleibt eine technische Totgeburt, solange die Speicherproblematik nicht gelöst ist. Da mag die Generalseketärin für Zentralverwaltungswirtschaft Bundeskanzlerin Angela Merkel noch so viel das politische Ziel beschwören, bis zum Jahr 2020 sollten eine Millionen Elektroautos auf den deutschen Straßen rollen.

Die Zulassungszahlen sprechen eine andere Sprache. 2012 waren 4.549 Elektroautos bundesweit unterwegs, in diesem Jahr sind es 7.114. Sollen die eine Million Autos erreicht werden, sind jedes Jahr 143.000 Neuzulassungen notwendig. So viele Autos kann die Industrie nicht liefern. Sie würde sie auch nicht liefern wollen, weil die Leute keine Autos kaufen, deren Reichweite vielleicht bei 200 km liegt und die nach einer kalten Nacht den Großteil ihres vorher teuer bezahlten Energievorrates verloren haben.

Automobilverbandspräsident Matthias Wissmann hat die Probleme beim Namen genannt: Entscheidend sei zum einen, ob der Wirkungsgrad von Batterien genügend erhöht werden kann, und zum anderen der Aufbau einer Infrastruktur von Lademöglichkeiten, erklärte er bei einem Besuch im Bundestag.

Und den selbstgesteckten Umweltzielen nutzen die Elekktroautos gar nichts. Wir zitieren aus einer Anhörung im Finanzausschuss des Bundestages vom 15. Oktober 2012, wo es um die steuerliche Förderung der Elektroautos ging: „Die Deutsche Umwelthilfe bezeichnete die Steuerbefreiung in ihrer Stellungnahme als nicht zielführend. Zur ökologischen Bewertung der einzelnen Formen der Elektromobilität fehle die Berücksichtigung der Gesamt-Kohlendioxid-Bilanz der verschiedenen Antriebstechnologien: „Legt man den aktuellen Strommix in Deutschland zu Grunde, erzeugt eine Kilowattstunde Emissionen in Höhe von circa 566 Gramm CO2. So ist nicht einzusehen, warum zukünftig Elektro-Sportwagen oder -SUVs mit einem spezifischen Ausstoß von über 200 g/km ebenso gefördert werden sollen wie elektrisch betriebene Mittelklasse-Pkw oder Kleinwagen.“ Selbst kleine E-Autos seien „nicht signifikant klimafreundlicher als vergleichbare spritsparende Modelle mit konventionellem Antrieb“. Ähnlich argumentierte der Verkehrsclub Deutschland (VCD).“

Diese Regerungspolitik ist reines Blendwerk wider alle Fakten.

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