Spionage: Der Kater lässt das Mausen nicht

Nach Angaben von Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) sind die USA bereit, mit Deutschland ein „No-Spy-Abkommen“ zu schließen, in dem sich die Weltmacht verpflichtet, in der Bundesrepuplik nicht mehr herumzuspionieren. Genausogut kann ein Kater auf einem Nagetierkongress versichern, er werde das Mausen in Zukunft unterlassen.

Oder um Bereich der Politik zu bleiben: Pofallas Äußerungen vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium in Berlin am 13. August 2013 haben ungefähr den Wert eines Politiker-Versprechens, in Zukunft auf Steuererhöhungen verzichten zu wollen.

Dennoch lassen die Äußerungen des Kanzleramtsministers tief blicken. Wenn Pofalla glaubt, die USA würden sich nach Abschluss eines solchen Abkommens daran halten, dann ist er ein Dummkopf, der nicht ins Kanzleramt gehört. Jeder Laie weiß inzwischen, dass die Anschläge vom 11. September 2001 im deutschen Migranten-Stadl geplant wurden. Die Lage für Islamisten jeglicher Schattierung, die nicht nur der westlichen Führungsmacht USA, sondern dem gesamten Abendland mit Krummsäbel und Sprengstoff an den Kragen wollen, ist in Deutschland seitdem nur noch besser geworden. Soll einer mal abgeschoben werden, gibt es Proteste, Hartz 4 für alle ist selbstverständlich, Kontrollen gelten als menschenverachtend. Und da soll die Supermacht kein Auge drauf haben?

Wenn Pofalla das aber alles weiß und trotzdem etwas von einem Abkommen erzählt, das man schließen wolle, dann ist er ein Lügner und gehört ebenfalls entlassen.

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