Alle gemeinsam auf ein Wahlplakat

„Das Stadtbild leidet, wenn der Wahlkampf beginnt“, hatte Qualitätsjournalistin Sabine Flatau schon am 15. Juli 2013 in der „Berliner Morgenpost“ zum Ausdruck gebracht und moniert, das „überall Bilder von Politikern an Laternenmasten, Bäumen und Hauswänden“ hängen.

In der Tat ist Wahlkampf in einer Zivilgesellschaft, in der sich ohnehin alle einig sind, ein Relikt von vorgestern. Die sich anbietende Lösung, die zu einer drastischen Reduzierung der Zahl der Plakate führen und durch den Verbrauch von weniger Papier auch zum Schutz des Waldes (vielleicht sogar der Regenwälder?) beitragen könnte, wären gemeinsame Wahlplakate von CDU, CSU, FDP, SPD, Grünen und Linken: Es sind doch alle Berliner Blockparteien gegen Krieg, für Obama, für mehr Kindertagesstätten, für Bildung, für soziale Gerechtigkeit, für den Weltfrieden, für den Mindestlohn, für die Energiewende, gegen Fracking, gegen Kernkraft und gegen rechts sowieso. Da reicht zu jedem Thema ein gemeinsames Plakat mit den Logos aller Parteien.

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