Der letzte Konservative verlässt die CDU

Martin Lohmann, Journalist und Mitbegründer des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU, ist aus der CDU ausgetreten, weil die Partei, der er 40 Jahre angehörte, „keinen klaren ethischen Kompaß mehr erkennen lässt“. Das Engagement überzeugter Konservativer, klagt Lohmann, werde von der CDU-Parteiführung ignoriert und als überflüssig sowie störend abgetan. Eine „angstfreie und offene“ Diskussionskultur werde innerhalb der Partei „regelrecht unterdrückt“. Mit seinem Austritt kurz vor der Bundestagswahl wolle er zeigen, wie jeder Christ „seinem Gewissen folgend“ auch eine andere Partei wählen könne. Gemeint ist offenbar die „Alternative für Deutschland“.

Lohmann wurde in der CDU-Führung intern als lästiger Sektierer verspottet, war aber immerhin noch so etwas wie ein konservatives Feigenblatt. Nun haben die Wähler Klarheit, woran sie bei der Partei sind, die einst Alfred Dregger zu ihren Führungsfiguren zählte.

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