Gut, dass hier alle gegen Fracking sind

Großbritannien setzt voll auf die Förderung von Schiefergas, die hierzulande als „Fracking“ verteufelt wird. Im Königreich werden große Vorkommen vermutet, wie überhaupt Europa voller Bodenschätze wie Öl und Gas steckt, obwohl Weltuntergangspropheten wie der Club of Rome uns schon vor Jahrzehnten weismachen wollten, dass Rohstoffe bald knapp werden. Auch die Idee des Grünen Reiches gründet auf der Annahme ständig steigender Preise für fossile Energien, was aber längst nicht mehr stimmt beziehungsweise nie gestimmt hat.

Der britische Premier David Cameron erklärte jetzt nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zur Förderung von Schiefergas: „Wenn wir diese Technologie nicht unterstützen, werden wir eine gewaltige Gelegenheit verpassen, um Familien mit ihren Rechnungen zu helfen und unser Land wettbewerbsfähiger zu machen.“ Energiekosten könnten gesenkt, Arbeitsplätze geschaffen und zusätzliche Einnahmequellen für Gemeinden erschlossen werden, in denen die Rohstoffe vorkommen würden. Der britische Finanzminister George Osborne kündigte laut FAZ vom 20. Juli 2013 an, Unternehmensgewinne aus der Schiefergasförderung sollten mit nur 30 Prozent besteuert werden, während der britische Staat bei der Ölgewinnung in der Nordsee mit 62 Prozent zuschlägt. Osborne: „Ich will, dass Großbritannien bei der Schiefergas-Revolution vorne mit dabei ist, weil sie das Potenzial hat, Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen und Energiekosten von Menschen niedrig zu halten“.

Gut, dass in Deutschland, wo die letzte von der überwiegend grün orientierten Politikerkaste einhellig akzeptierte technische Neuerung der Farbfernseher war, alle gegen „Fracking“ sind. Umweltminister Peter Altmaier (CDU) nahm dem Volk die Sorgen, es drohe hierzulande technischer Fortschritt, und es könnten neue Arbeitsplätze entstehen. Er erklärte nach Angaben des TV-Senders Phoenix vom 15. August 2013: „Es kann in Deutschland kein Fracking geben, solange nicht eindeutig geklärt ist, dass keine Gifte in den Erdboden verbracht werden und es keine Erdbeben geben wird. Solange das nicht geklärt ist, halte ich Fracking für nicht vertretbar.“

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