Kampf gegen rechts auch nach dem Tod

Nicht nur die Beisetzung des im Alter von 100 Jahren in Italien verstorbenen Kriegsverbrechers Erich Priebke wird schwierig. Der traditionelle kirchliche Wunsch, ein Verstorbener möge in Frieden ruhen, gilt natürlich nicht für Nazis. Keiner will die Leich‘, Argentinien nicht, wo Priebke lange lebte, Italien nicht, wo er zuletzt lebte und starb, und auch der Ort Hennigsdorf bei Berlin nicht, woher die Familie stammt. Man muss keine Verbrecher mögen, aber selbst dem größten Lumpen stehen Trauerfeier und Beisetzung zu. Besonders engagiert im Kampf gegen rechts selbst nach dem Tod zeigen sich jetzt katholische Pfaffen, die dem verstorbenen Priebke in Rom eine Trauerfeier verweigern. Dabei hatten sie früher nicht die geringsten Hemmungen, sich mit den braunen Spießgesellen zu arrangieren.

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