Energiewende frisst Feldhamster

Um den Bestand des Feldhamsters in Deutschland sorgt sich die Deutsche Wildtierstiftung und schreibt in einer Pressemitteilung: „Immer weniger Feldhamster können zur Erntezeit genügend Getreide und Sämereien sammeln, um zu überleben. Moderne Erntemaschinen verwandeln Getreidefelder innerhalb kürzester Zeit in öde Ackerwüsten. Deshalb bleiben die Hamsterbacken oft leer. Mittlerweile sind Feldhamster in ganz Mitteleuropa vom Aussterben bedroht.“

Das ist wahr, allerdings handelt es sich – wie bei den ökologisch-korrekten Verbänden und Organisationen üblich – nur um die halbe Wahrheit. Die andere Seite der Medaille ist der wegen der Energiewende stark schrumpfende Getreideanbau. Es wird immer mehr Mais angebaut, und in Maisfeldern finden die kleinen Nager nichts, und deshalb gehen die Bestände zurück. In der Folge schrumfen auch die Bestände an Raubvögeln. Übrigens ist es geradezu niedlich, wie die Organisation auf ihrer Homepage die Bedrohungen für den Schreiadler darstellt und meldet, dass er in Sachsen-Anhalt seit 2012 als ausgestorben gelte. Dass die letzten Exemplare Opfer der in diesem Bundesland Überhand nehmenden Vogelhackmaschinen (Windräder) sind, wird verschwiegen.

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