Geld drucken für alle

Da war doch in den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten zu lesen, die Banken wollten Städten und Kommunen kein Geld mehr leihen. Das ist natürlich gemein von den Banken, weil die StadtväterInnen und Stadtväter dann keine Kitas mehr bauen und auch nicht mehr so viel für Bildung tun können. In der Tat hat sich der Schuldenberg der deutschen Städte und Gemeinden seit 2001 nach Angaben des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von 106 auf 139 Milliarden Euro erhöht. Viele Kommunen sind nicht in der Lage, jemals ihre Schulden zurückzuzahlen.

Eine Lösung könnte nun darin bestehen, den Kommunen das Recht zum Drucken von Geld zu geben. Es soll niemand einwenden, das ginge nicht. Schließlich macht die Europäische Zentralbank (EZB) das auch, indem sie den Banken Geld fast kostenlos zur Verfügung stellt (also druckt), mit dem diese dann Staatsanleihen der europäischen Regierungen kaufen und diese damit finanzieren. Und im Berliner Bundestag sind fast alle der Ansicht, dass das eine ganz tolle Sache ist. Es ist sogar die Rede davon, das sei „alternativlos“.

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