Staatsziel Kültür

Früher lernten Kinder in der Schule Schreiben und Rechnen, Gedichte und Lieder. Heute können sie bestenfalls noch ihren Namen tanzen. Die Rechtschreibkenntnisse haben sich bei Schülern aller Schultypen nicht zuletzt durch die Rechtschreibreform dramatisch verschlechtert, berichtet Die WELT am 8. November 2013 unter der Überschrift „Wir Legaßtheniker“. Man kann sagen, dass das zunehmende Gerede der Politiker von Bildung im umgekehrten Verhältnis zu den Ergebnissen der Bildungspolitik steht, wie auch jetzt wieder die Ergebniusse des neuen PISA-Tests beweisen, bei denen das einst führende Deutschland gerade noch im Mittelfeld landet. Aus dem Land der Dichter und Denker wird ein Land der Analphabeten, der Bildungs- und Orientierungslosen. Die massenhafte Zuwanderung von Analphabeten aus nahen und fernen Ländern ist vielleicht ein Beitrag zur Kültür, aber nicht zur Kultur in Deutschland.

Damit sie ihr Geschwätz mit Placebos anreichern können, würden Union und SPD am liebsten Kultur als Staatsziel ins Grundgesetz aufnehmen. Niemand sollte das ernst nehmen. Im Grundgesetz steht auch, Politiker müssen schwören, dass sie Schaden vom deutschen Volk abzuwehren hätten. Wäre diese Vorschrift strafbewehrt, säßen sie alle längst wegen Meineids im Knast.

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