Wen schützt Merkel?

Am 17. Dezember 2013 wurde Angela Merkel als Bundeskanzlerin vereidigt, nachdem sie zuvor mit einem kleinen Schönheitsfehler im Ergebnis (42 Koalitionsabgeordnete mögen „Mutti“ nicht) wiedergewählt worden war. Sie schwor anschließend, Schaden vom deutschen Volk abwenden zu wollen.

Die Spoekenkiekerei hat einen Vorschlag, wo Merkel, die immerhin als Miterfinderin der Energiewende gilt, sofort Schaden vom deutschen Volk abwenden kann, zumindest von 75.000 Angehörigen des deutschen Volkes, die in gutem Glauben und vom Wunsch beseelt, zur Klimarettung beizutragen, bei einer Firma namens „Prokon“ Geld investiert haben. Nach Angaben des Handelsblattes handelt es sich um 1,37 Milliarden Euro. Die Spoekenkiekerei hatte schon eindringlich gewarnt, „Prokon“ auch nur einen Euro zu geben, weil schon bei genauer Lektüre der Hauswurfsendungen nur noch ein Schluss übrig blieb: Es handelt sich um ein Schneeballsystem.

Die vom Handelsblatt genannten Zahlen bestätigen die Annahme eines (übrigens in Deutschland strafbaren) Schneeballsystems: Prokon erwartet 2013 einen Gewinn von 20,7 Millionen Euro, muss aber den Anlegern 91 Millionen Euro Zinsen zahlen. Da ist der Gang zum Konkursrichter eigentlich nur noch Formsache. Doch genau wie andere Energiepioniere (beispielhaft genannt sei der Bonner „Sonnenkönig“ und Schlossbesitzer Frank Asbeck, Solarworld AG) werden sie erst dann zum Gericht gehen, wenn auch der letzte Euro der Anleger in der Sonne verbrannt oder vom Wind verweht ist. Bis dahin wird Prokon mit neuen Postwurfsendungen versuchen, so viel Geld bei neuen Anlegern einzuwerben, um die Zinsen der alten Anleger bezahlen zu können (Schneeballsystem).

Merkel könnte schnell tätig werden und die Finanzaufsicht auf diese Energiefirmen ansetzen. Ein Untersuchungsausschuss des Bundestages müsste die Verantwortlichen für die Milliarden-Pleiten ermitteln und beim Namen nennen. Es kann doch nicht sein, dass die Deutschen ihre Altersvorsorgegelder bei grünen Betrügern verplempern und sich der gesamte politisch-mediale Komplex nicht dafür interessiert. Wo sind Staatsanwälte und Gerichte, die Prokons Schneeballsystem stoppen? Warum gehen die lieber gegen den ehemaligen Sprecher von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, wegen Kleinigkeiten vor, während Milliarden-Betrüger unbehelligt Fernsehinterviews geben?

Oder gibt es Verbindungen zur Politik wie seinerzeit zwischen Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und AWD-Gründer Carsten Maschmeyer, der durch den Verkauf der von seinem Kumpel Schröder organisierten staatlich geförderten Zusatzrenten Multimillionär wurde? Dann werden die die betrogenen Sparer nie einen Richter finden, der für sie Recht spricht.

Gut für die Politiker, die am 17. Dezember wieder Eide im Bundestag geschworen haben, dass sie nicht wegen Meineids drankommen können. Die traurigen Augen der Kinder, die Weihnachten nichts bekommen, weil ihre Eltern in gutem Glauben Geld für den Kampf gegen den Klimawandel gegeben und alles verloren haben, sehen sie nicht.

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