Biogas schädigt Ihre Gesundheit

Die Deutsche Energie-Agentur (dena), eine noch zu rot-grünen Zeiten gegründete Beschleunigerorganisation für die Energiewende, vergibt Preise. Drei „Leuchtturmprojekte der Biogaseinspeisung“ seien prämiert worden, berichtete die Agentur in einer Pressemitteilung. Dass keine Windräder oder Photovoltaik-Platten ausgezeichnet wurden, hat Gründe: Nur Biogas scheint geeignet, grundlastfähigen Strom zur Verfügung zu stellen, der Tag und Nacht verfügbar ist. Das können Windräder und Solaranlagen naturgemäß nicht.

Dafür wird durch den zur Erzeugung von Faulgas für die Biogasanlagen benötigten Mais die Umwelt schwer geschädigt. Die Stichworte heißen Bodenerosion und Überdüngung sowie Grundwasserbelastung durch Pestizide und Nitrat. Da der Mais nicht Ernährungszwecken dient, wird hier von den angeblich ökologisch wirtschaftenden und energiewendenden Bauern so viel Chemie auf die Felder gebracht, dass auch das letzte Lebewesen dort stirbt (Bienensterben, verhungernde Greifvögel usw.). Da auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen Mais statt Getreide angebaut wird, wird das Getreide jetzt aus dem Ausland bezogen. In letzter Konsequenz wird dafür tropischer Regenwald abgeholzt.

Es gibt zahlreiche Meldungen über Explosionen und Störfälle in diesen Industrieanlagen, die offenbar staatlich erlaubt im Außenbereich errichtet werden dürfen und nicht oder ungenügend überwacht werden. So berichtete das Bayerische Fernsehen unter Berufung auf den dortigen Landesfischereiverband, dass bei 40 schweren Unfällen in Biogasanlagen jährlich in vielen Fällen Schadstoffe in Gewässer eingeleitet wurden, so dass es zu massenhaften Fischsterben kam.

Die Gärtanks sind hochexplosiv. Trotzdem kann jedermann an sie herangehen. Es gibt offenbar für industrielle Energiewendeanlagen keinerlei Sicherheitsvorschriften und keine Kontrollen.

Es besteht außerdem der Verdacht, dass sich in Biogasanagen nicht nur Gas für die Stromerzeugung bildet, sondern auch Krankheitskeime gedeihen, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können. Es werden nämlich auch tierische Fäkalien zur Gasgewinnung eingesetzt. Und beim Urlaub auf dem Energiewendebauernhof spielen die Stadt-Kinder direkt neben den hochgiftigen Gärtanks.

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