Heizkosten steigen wegen Kälte

„Deutsche heizen sich arm“, war in der taz zu lesen. Mal abgesehen von der wichtigen Frage, ob MigrantInnen nicht heizen und somit nicht verarmen, berichtete der Artikel in dem linksgrünen Miefblatt über eine von der Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegebene Studie. Danach haben Mieter und Wohnungsbesitzer noch nie so viel Geld fürs Heizen ausgegeben wie 2012 und 2013. Die einseitig auf fossile Energieträger wie Öl und Kohle ausgerichtetete Energiepolitik der Bundesregierung sei dafür verantwortlich, „dass 2012 und 2013 zu den teuersten Heizjahren der Geschichte wurden“, wird in der Studie gejammert. Die Netto-Importkosten für Kohle, Öl und Gas würden über 90 Milliarden Euro im Jahr betragen. „Ein immer größerer Anteil der Wirtschaftskraft muss für Energiekosten aufgewendet werden“, zitieren Medien aus der Studie.

Derf FAZ fiel am 27. Dezember 2013 wenigstens ein Grund auf, warum die Haushalte immer mehr Geld für das Heizen ausgeben, obwohl die Heizkosten pro Quadratmeter rückläufig sind: Die durchschnittliche Wohnungsgröße nimmt zu. Denn alle Energiesparmaßnahmen nutzen nichts, wenn immer größere Wohnungen beheizt werden müssen.

Ein weiterer Grund wird rundweg verschwiegen: Es wird immer kälter. Der deutsche Qualitätsjournalismus ignorierte weitgehend, dass ausgerechnet Klimaschützer mit ihrem Schiff im stark wachsenden Eis vor der antarktischen Küste steckengeblieben sind. Und Temperaturen bis zu minus 50 Grad in Nordamerika, die auf aus der Arktis kommende Luftmassen zurückzuführen sind, sind der Gegenbeweis zur Erderwärmungstheorie. Immerhin haben uns staatlich bezahlte Klimapropheten angekündigt, dass die Arktis bald eisfrei sein werde, wie noch 2012 in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war. Wo heute Eisberge den Weg versperren, sollte die Schifffahrt eine neue Blüte erleben. Erinnert werden muss auch an die Prophezeiungen des früheren US-Vizepräsidenten Al Gore, der erklärt hatte, um das Jahr 2013 herum sei der Nordpol aufgrund der Klimaerwärmung völlig „eisfrei“. Beim Kopp-Verlag ist dazu zu lesen: „Entgegen den Unkenrufen und „Vorhersagen“ Gores und seiner, wie es Kritiker nennen, „Untergangssekte“, zeigen die jüngsten Satellitendaten, dass sich die Eisschicht der Arktis gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent vergrößert hat. Im Oktober wuchs die Eisschicht in einem Tempo, wie man es seit 1979, also seit Beginn der Aufzeichnungen, nicht mehr erlebt hat.“

Auch der Klimawandel in Deutschland heißt Abkühlung und zwar seit 17 Jahren. Bei EIKE ist zu lesen: „Am Ende des Jahres 2013 hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach die Jahrestemperatur veröffentlicht. Sie betrug diesmal 8,7 C. Es gab zwar in den Medien keine Warnungen vor einer unmittelbar bevorstehenden Wärmekatastrophe, aber auch keine realistische Darstellung. Alles wurde so erklärt, dass leichtgläubige Menschen darunter eine Fortsetzung der Erwärmung, die ab etwa 1975 einsetzte, verstehen konnten. Mit keinem Wort wurde vom DWD erwähnt, dass wir seit 1997 einen fallenden Temperaturtrend haben. Das bedeutet: Es wird allmählich wieder kälter in Deutschland und nicht wärmer.“

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Energiewendemärchen, Grünes Reich abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s