Jetzt zeigen wir es den USA

Nachdem Berliner Naivlinge unter Führung des damaligen Kanzleramtsministers Roland Pofalla (CDU) auf den Gedanken gekommen waren, die USA mit Hilfe eines Abkommens zum Verzicht auf Spionage (No-Spy-Abkommen) zu bewegen, kommt jetzt an der Spree großes Erstaunen auf, dass die Supermacht einen solchen Vertrag nicht abschließen will. Nirgendwo gibt es solche Verträge, nicht einmal einen mit San Marino oder Andorra, die hier bestimmt nichts zu spionieren haben. Am deutschen Gutmenschen-Wesen soll wieder einmal die Welt genesen. Der erste richtig große Versuch, der Welt das deutsche Wesen näher zu bringen, wird übrigens in diesem Jahr 100 Jahre alt. In Berlin kann man gar nicht verstehen, dass andere Regierungen an Spionagetätigkeiten festhalten wollen. Schon verlangen deutsche Außenpolitiker wie Philipp Mißfelder (CDU) ein „hartes Auftreten“ gegenüber den USA. Genausogut könnten sie versuchen, einem Kater durch Drohungen und Schläge das Mausen abzugewöhnen.

Die Berliner Dilettanten auf der Weltbühne merken offenbar nicht, dass sie in anderen Hauptstädten nur noch Gegenstand von Spott und Verachtung sind.

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