VW baut Werk in Polen – warum nicht in Stuttgart?

Volkswagen will das neue Werk für seinen Großtransporter „Crafter“ in der polnischen Stadt Posen bauen. Bisher wurde das Fahrzeug bei Daimler in Stuttgart produziert. Warum wird das neue Werk nicht in Stuttgart, sondern in Polen gebaut? Was können die dort besser als wir?

Es gibt weitere Beispiele, die uns Sorgen machen sollten, dass die Deindustrialisierung Deutschlands weiter voranschreiten wird. So produzieren die auf dem deutschen und europäischen Markt sehr aggressiv auftretenden Koreaner von Hyundai und Kia ihre Fahrzeuge in Tschechien und in der Slowakei. Allein aus der Slowakei kommen jährlich 300.000 Fahrzeuge auf den europäischen Markt. Früher wäre das Werk gewiss in Bochum oder einer anderen Ruhrgebietsstadt gebaut worden. Amazon plant den Bau mehrerer Vertriebszentren in Polen, um von dort aus den deutschen Markt zu beliefern.

Die Gründe, warum man in Deutschland zwar noch verkauft, aber nicht mehr produziert, liegen auf der Hand: Im Unterschied zu Polen, Slowaken und Tschechen sind deutsche Industriearbeiter nicht mehr gut ausgebildet. Nach jahrzehntelangen Bildungsreformen rot-grüner, aber auch bürgerlicher Regierungen sind die Fähigkeiten im Rechnen, Schreiben und Lesen drastisch zurückgegangen. Deutsche Idioten Qualitätsjournalisten bejubeln aber noch schlechte Ergebnisse in internationalen Bildungsvergleichen, die den dramatischen Trend bestätigen und meinen, Mittelmaß würde reichen. In den Mittelpunkt baden-württembergischer Schulerziehung rückt jetzt der Sexualkundeunterricht. Kinder sollen frühzeitig zu Lesben, Schwulen, Bisexuellen oder so was umerzogen werden.

Der Publizist Michael Klonovsky hält die schwul-lesbische Bildungspolitk für eine „Bürgerkriegserklärung an die Mehrheit, was diese Mehrheit endlich begreifen sollte, statt sich in falsch verstandener Toleranz an die Pranger der Intoleranten zerren zu lassen“. Aber wenn die Mehrheit es jemals begreifen sollte, sind die Arbeitsplätze schon weg.

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