Von der Leyen hasst uns

Wie sehr muss diese politische Klasse ihr Land und die hier lebenden Leute hassen, dass sie nicht einmal mehr die eigene Sprache sprechen will? Ein französischer oder britischer Verteidigungsminister, der auf der Münchener Sicherheitskonferenz seinen Beitrag auf deutsch geredet hätte, wäre unmittelbar nach seiner Rückkehr von einem Sturm der Entrüstung aus dem Amt gefegt worden. Zu Recht. Es gehört zum Selbstverständnis einer demokratischen Nation, dass ihre Führung die Sprache des Volkes spricht. Sonst befänden wir uns wieder im Absolutismus.

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) redete auf der Sicherheitskonferenz – in Englisch. Klar, dass sich in der Gutmenschen-Republik Deutschland niemand mehr daran störte, sondern alle es völlig normal fanden, dass eine deutsche Ministerin im deutschen Fernsehen simultan gedolmetscht oder mit Untertiteln angezeigt werden musste.

Ein mutiges Zeichen gegen diese absolutistische Prinzessin, die schon das Internet zensieren wollte, setzte Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) im Münchner Merkur vom 5. Februar 2014. „Ich würde dringend dazu raten, so etwas auf Deutsch zu machen“, sagte Singhammer. Man werde sich schwer tun, etwa bei der EU-Kommission in Brüssel für die deutsche Sprache zu werben, „wenn wir sie selbst nicht sprechen“.

Recht hat Singhammer, aber die politische Klasse ist schon viel weiter. Mit dem Saarland soll erstmals ein ganzes Bundesland zweisprachig (deutsch und französisch) werden. Begründet wird dies von der CDU-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer mit der Brückenfunktion ihres Landes zu Frankreich. Das mag ja alles sein, aber besser wäre es, die Kinder würden erst mal vernünftig deutsch reden und schreiben lernen. Dann vielleicht Mathematik, Naturwissenschaften und Allgemeinbildung, statt ein paar Brocken französisch.

Diesen rationalen Argumenten verschließt sich die Politik, weil sie das Scheitern von jahrzehntelangen Bildungsreformen zu Lasten der Kinder nicht zugeben will und von einem nationalen Selbsthass erfüllt ist. Bei dieser Koalition, in deren Koalitionsvertrag Begriffe wie Nation und Volk gar nicht mehr vorkommen, wundert einen nichts mehr.

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