Wie Kirchensteuern verballert werden

Es ist nicht nur der Limburger katholische Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der ein gestörtes Verhältnis zum Geld hat. Aber immerhin hat er es in Bauprojekte gesteckt, die die Nachwelt bewundern oder hassen kann – je nach Geschmack. Der WELT vom 3. Februar 2014 verdanken wir aber die Information, wie in der evangelischen Kirche das Geld der Steuerzahler verballert wird: „Wie am Wochenende bekannt wurde, hat das Münchener Kirchengemeindeamt seit 2010 rund 15 Millionen Euro an Rücklagen von Gemeinden und kirchlichen Werken in mittelständische Firmen der Branchen erneuerbare Energien und Müllrecycling angelegt. Das sollte wohl eine besonders ethische Geldanlage sein. Doch mittlerweile sind vier jener Firmen, bei denen das Dekanat mehr als 5,5 Millionen angelegt hatte, in die Insolvenz gegangen. Ein großer Teil des kirchlichen Geldes dürfte damit verloren sein.“ Nach neueren Berichten sind möglicherweise die ganzen 15 Millionen weg.

Ab 2015 – das haben die Pfaffen durchgesetzt, werden 80 Millionen in Deutschland lebende Personen beim Bundeszentralamt für Steuern regelmäßig von Banken gescannt, ob sie kirchensteuerpflichtig sind. Denn die Zahlung der Kirchensteuer bei abgeltungssteuerpflichtigen Kapitalerträgen wurde von vielen Leuten bisher gerne „vergessen“. Wie Blutsauger stürzen sich die Pfaffen jetzt auf die Sparer, um sich die Taschen zu füllen.

Aber gegen das Verballern von Kirchensteuern gibt es ein wirkungsvolles Mittel: Austreten und mehr netto haben.

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