Staatlicher Raub: Nettolöhne sinken wieder

Die Reallöhne in Deutschland, also das, was die Leute nach Abzug der amtlichen Preissteigerungsrate in der Tasche haben, sinken wieder. Wie das Statistische Bundesamt am 20. Februar 2014 mitteilt, sind die Reallöhne im letzten Jahr um 0,2 Prozent zurückgegangen. Das heißt: Wer Ende 2012 2.000 Euro netto hatte, hatte Ende 2013 real noch 1996 Euro. Nicht viel die vier Euro Unterschied? Das stimmt nur auf den ersten Blick. Denn der Arbeitnehmer dürfte vielleicht eine Lohnerhöhung von 60 Euro (drei Prozent) gehabt haben. Die ist weg, gefressen von der für Inflation verantwortlichen Europäischen Zentralbank (EZB) sowie von der deutschen Steuer und den deutschen Sozialversicherungen.

Die traurige Bilanz für die Arbeitnehmer lautet, dass von Gehaltserhöhungen nichts mehr übrig bleibt. Schuld daran ist besonders die kalte Progression bei der Steuer, mit der jede Gehaltserhöhung selbst für Klein- und Mittelverdiener brutal weggesteuert wird. Auch in den Vorjahren war der Zuwachs bei den Reallöhnen mit 0,5 Prozent (2012) und 1,2 Prozent (2011) nicht gerade üppig. Die Berliner Räuberbande im Reichstag ergötzt sich derweil an den höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten. Höchste Zeit, dort mal vorzusprechen.

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