Energiewende lässt Tiere sterben

Eine Generalinventur zum Zustand der Tierwelt hat Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vorgestellt. In Wirklichkeit handelt es sich bei der am 26. März 2013 vorgestellten Inventur nur um eine Stichprobe. Aber auch deren Ergebnis ist erschreckend, wenn auch nicht wirklich überraschend: Die Energiewende lässt die Tierwelt in Deutschland sterben.

Die staatsnahe Nachrichtenagentur adn dpa umschreibt die tatsächliche Lage und beschönigt, wenn es heißt, „als eine der Hauptursachen gelten die intensive Landwirtschaft“. Das ist eine direkte Folge der Energiewende, bei der man glaubt, aus Mais per Biogasanlage Strom machen zu können. Angesichts des Verbrauchs dieser Anlagen und der hohen Subventionen durch die EEG-Umlage haben die Landwirte massiv auf Maisumbau umgestellt, pflastern die Natur mit Kunstdünger und Schädlingsbekämpfungsmitteln voll und machen aus Grünland Maisanbauflächen. Wo Mais angebaut wird, gibt es Probleme wegen des Düngemitteleinsatzes und wegen der Bodenerosion. Daher haben die Grünen vor der Energiewende den Anbau von Mais völlig zu Recht kritisiert. Seitdem ihre Funktionäre und Wähler durch Finanzanlagen wie Ökofonds und Energiegenossenschaften mitverdienen, hört man nichts mehr. Durch die Monokulturen gehen Vögel und Kleinsäuger massenhaft zu Grunde, es kommt zum Bienensterben. Die Zwangsbeimischung von Biosprit zum Benzin führt in letzter Konsequenz zur Abholzung von Regenwald, weil das hier angebaute Getreide zur Biospritherstellung und nicht zum Brot backen verwendet wird.

Und wenn Hendricks über das drastische Schrumpfen der Schweinswal-Bestände in Nord- und Ostsee jammert, dann gibt es eine eindeutige Ursache: die die Umwelt zerstörende Errichtung von Offshore-Windenergieanlagen auf hoher See.

Die Bundesbürger, die so sehr für Natur- und Artenschutz sind, müssen wissen, dass sie über ihre Stromrechnungen das Artensterben und die Landschaftsverschandelung mitfinanzieren.

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