Meisterbrief: Jetzt wird gelogen

Wenn die EUdSSR-Kommission in Brüssel eine „Klarstellung“ verbreitet, dann ist Vorsicht geboten. Man habe „entgegen anderslautender Berichte“ keinerlei Pläne, die deutsche Handwerksordnung aufzuheben, ließ das Brüsseler Politbüro in einer in Deutschland wenig beachteten Pressemtteilung bereits am 24. Februar 2014 verbreiten. Deutsche Qualitätsjournalisten registrierten das Thema nicht weiter. Handwerksberufe sind für sie etwas für Migranten aus Osteuropa, die für Hungerlöhne energiearme Gebäude hochziehen und Lofts in Berlin-Mitte tapezieren, in denen dann schwul-lesbisch-bi-und-intersexuelle Soziologen, Politologen, Publizisten und Pädagogen wohnen.

Es geht auch gar nicht darum, die Handwerksordnung aufzuheben, sondern aus der Liste der Meister-Berufe (Anlage A der Handwerksordnung) wieder einige herauszuschießen. Diese Berufe darf dann jeder ohne Meisterprüfung ausüben. Damit setzt sich die Armutsmigration fort, wenn jeder Migrant aus Bulgarien und Rumänien sich hier mit einem Handwerksgewerbe selbstständig machen kann. Den Beweis liefert das Fliesenlegerhandwerk. Nach Abschaffung des Meisterzwangs vor zehn Jahren ging die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und die Zahl der Lehrlinge drastisch zurück. Im Gegenzug stieg die Zahl der Scheinselbstständigen und Schwarzarbeiter drastisch an. Im Brüsseler Neusprech liest sich das so: „Allerdings können übermäßig restriktive Bedingungen (gemeint ist die deutsche Handwerksordnung) für den Zugang zu bestimten Berufen auf junge Menschen eine abschreckende Wirkung haben und ihren Eintritt in den Arbeitsmarkt sogar verhindern.“ Da haben wir mitten im Dementi-Text aus Brüssel die Bestätigung, dass natürlich die Axt an den deutschen Mittelstand gelegt werden soll.

Wie sagte doch schon der Luxemburger Jean-Claude Juncker, eine der zentralen Figuren im Brüsseler Geschäft: „Wenn es ernst wird, mus man lügen.“

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