Solarmodule: Gift auf unseren Dächern

Den Deutschen ist die Gesundheit und vor allem die ihrer Kinder lieb und teuer. Sobald ein Joghurtbecher verdächtig ist, Keime in Kräutern stecken oder Pestizide im Obst entdeckt werden, ist der Aufruhr groß: „Skandal, Skandal“, schreit dann unisono der ganze politisch-mediale Komplex und fordert drastische Maßnahmen – von mehr Kontrollen bis hohen Haftstrafen für die Täter. Wenn aber hunderttausendfach Cadmium und Blei von deutschen Dächern in Kinderzimmer, Kitas und Klassenzimmer tropfen, bleibt es still im politisch-medialen Komplex. Denn die Massenvergiftung dient einem guten Zweck: der Energiewende. Photovoltaik-Platten sollen helfen, den Klimawandel aufzuhalten. Doch die China-Module produzieren weit mehr als nur Strom.

Anfang April 2014 gab es eine kleine Meldung über einen angeblichen Giftgas-Fehlalarm im Berliner Reichstag, woraus man den Schluss ziehen kann, dass unsere Politiker gut beschützt werden. Es war aber kein Fehlalarm, sondern aus Kreisen der Feuerwehr ist zu hören, dass hochgiftige Substanzen aus Photovoltaik-Platten auf dem Dach des Reichstages ausgetreten waren. Die Sensoren lösten völlig zu Recht Alarm aus.

Auf den Dächern von Schulen und Kindergärten gibt es keine Giftgas-Warnanlagen. Dort kann die schleichende Vergiftung jahrelang unentdeckt bleiben. Auch auf den weiträumigen Photovoltaik-Wiesen vor allem in Bayern sickert das Gift aus den Platten ungehindert ins Grundwasser, was dieselben Leute klaglos hinnehmen, die andererseits schon bei der Nennung des Wortes „Fracking“ Gänsehaut, Schüttelfrost und Schnappatmung bekommen.

Egal welche Module man nimmt, sie sind auf jeden Fall hochgiftig. Von allen Herstellern wird Blei verwendet. Die Gefährlichkeit von Blei ist unbestritten. Im Benzin wurde es als Zusatz verboten, um prompt einige Jahre später wieder bei der Photovoltaik aufzutauchen. Die immer häufiger zu sehenden (weil billiger in China herzustellenden) Dünnschicht-Module enthalten neben dem Blei auch Cadmium, was in einem älteren Bericht der FAZ gut erläutert wird. Die Stoffe gelten als höchst verdächtig, Krebserkrankungen auslösen zu können. Aber das stört deutsche Gutmenschen nicht, die ihre Kinderzimmer bereits mit quecksilberhaltigen Energiesparlampen ausgerüstet haben.

Dass die Feuerwehr bei Bränden ein Haus mit Pholtovoltaik-Platten nicht löscht, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben und sollte den sofortigen Abbau der Anlagen auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kindertagesstätten nach sich ziehen. Auch private Bauherren sollten überlegen, die „grüne“ Investition zum Schutz der Gesundheit ihrer Kinder und der eigenen Gesundheit wieder zu demontieren.

Die alten Platten könnten sie – jedenfalls theoretisch – über den Hausmüll entsorgen. Denn eine erfolgreich wirkende grüne Lobby hat dafür gesorgt, dass das hochgiftige Zeug nicht als Sondermüll eingestuft wird. Dann wäre die Entsorgung teuer, und das könnte die Maximalrenditen grüner Kapitalanleger schmälern.

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