Erneuerbare müssen nicht zum TÜV

Wer Gutes tut, braucht den TÜV und andere Prüforganisationen nicht zu fürchten. Bei Grünen und dem von ihnen verzapften Blödsinn wie der größten Landschafts- und Naturzerstörung seit Beginn der Industrialisierung (Botho Strauß) durch Windenergieanlagen gelten andere beziehungsweise keine Gesetze. Laut Statista befanden sich Ende letzten Jahren 23.690 Windenergieanlagen in Deutschland in Betrieb. Diese Industrieanlagen stehen in der freien Natur herum. Spaziergänger können an sie herantreten, Kinder unter den Anlagen spielen. Straßen und Schienenwege führen in geringer Entfernung vorbei. Ob die Rotoren fest sind oder bald runterfallen, wird von Sachverständigen nur oberflächlich geprüft. Während der Autofahrer alle drei beziehungsweise zwei Jahre sein Auto einem Gutachter vorführen muss, ist es völlig egal, ob sich der Propeller einer Windenergieanlage selbstständig macht oder bei Eisbildung Eisplatten durch die Landschaft fliegen, die ganze Schulklassen köpfen können. Es gibt nicht einmal Abstandsgebote oder Umzäunungen. Eine erste Sicherheitsmaßnahme müsste darin bestehen, den gesamten Raum, der von einem abstürzenden Rotorblatt erreicht werden kann, für jede Nutzung zu sperren.

Es sind außerdem keine Untersuchungen über die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Tierwelt vorgeschrieben. Notwendig wären beispielsweise Videoaufzeichnungen rund um die Uhr von jeder Anlage, um das Ausmaß der Vogeltötungen dokumentieren zu können.

Der TÜV Rheinland bestätigt das Fehlen relevanter Sicherheitsprüfungen bei Onshore-Anlagen: „Periodisch Wiederkehrende Prüfungen sind bei Offshore-Projekten durch die genehmigende Behörde vorgeschrieben und müssen alle vier Jahre durchgeführt werden. Für Onshore Windkraftanlagen ist die Wiederkehrende Prüfung sicherheitsrelevanter Einrichtungen wie z.B. Aufzügen durch eine Zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS), wie den TÜV Rheinland, gesetzlich vorgeschrieben. Prüfungen anderer Teile der Windenergieanlage sind zum Teil freiwillig und hängen von den jeweiligen Prüfverträgen mit dem Betreiber ab, und/oder sind durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) geregelt. Alle Prüfungen werden nach der IEC-61400 Normenreihe durchgeführt. Für die Prüfungen an Offshore Windenergieanlagen sind wir für die Prüfung nach den Standards des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) akkreditiert und prüfen nach allen gängigen Standards der Windindustrie (GL, DNV usw.). Darüberhinaus sind wir maßgebend in deutschen Normungsgremien vertreten und entwickeln eigene Prüfstandards um unseren hohen Anforderungen und denen der Windindustrie gerecht zu werden.“ Aus der Praxis ist zu hören, dass die vom Deutschen Institut für Bautechnik aufgestellten Richtlinien im Regelfall eine Inaugenscheinnahme von Unterlagen vorsehen. Materialproben sind nicht vorgesehen. Um es aus Autofahrersicht zu sagen: Der Sachverständige schaut sich die Zulassungspapiere und Belege des Besitzers an, und das war’s.

Das heißt: Wenn der grüne Windmüller mit dem in seiner Vogelhackmaschine eingebauten Aufzug nach oben fahren will, muss der Aufzug ein TÜV-Siegel haben. Wird eine Schulklasse vom abstürzenden Propeller erschlagen oder von herumgeschleuderten Eisplatten geköpft, ist das egal.

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