Die Not der Südländer

Wer wissen will, was im Süden Europas los ist, sollte einen Blick zum Beispiel in die nicht unbedeutende spanische Zeitung El Pais werfen. Dort ist zu lesen: „Die Zweifel der Europäischen Zentralbank sind nicht mehr zu rechtfertigen. Die schlimme Kreditsituation, die Ungewissheit angesichts der niedrigen Inflation, die Bedrohung durch die Arbeitslosigkeit (in ganz Europa, aber vor allem in Spanien und Griechenland), der problematische Wechselkurs des Euro sowie das Unbehagen der Europäer sind Grund genug, damit die Bank sich endlich dazu entschließt, die angemessenen monetären Heilmittel anzuwenden: Nullzinsen, für Einlagen kassieren sowie Aktiva erwerben.“

Für den Süden sind Geld drucken und Abwerten die richtigen Rezepte und wurden stets mit großem Erfolg angewandt. Wenn Lira (und nicht vergessen auch der Franc) wieder ein paar Nullen zu viel hatten, wurden sie gestrichen. Für Deutschland sind diese Heilmittel des Südens pures Gift. Und schon dieser kleine Kommentar in El Pais zeigt, dass der Euro der Schraubstock ist, an dem Europa zerbrechen und die Einheit der alten Welt zerstört wird.

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