Gestern versprochen – heute gebrochen

Es ist schon ein starkes Stück, das in Europa wenige Tage nach dem Schließen der Wahllokale aufgeführt wird. Da hatten die europäischen Christdemokraten den luxemburgischen Christsozialen Jean-Claude Juncker (59, „Wenn es ernst wird, muss man lügen“) als Spitzenkandidaten aufgestellt und landauf und landab schon als neuen Chef der EU-Kommission herumgereicht. Drei Tage nach der Wahl vermied Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Angaben der staatsnahen Nachrichtenagentur adn dpa jede Festlegung auf Juncker. Die Entscheidung könne nur im Rahmen eines größeren Personalpakets und mit klaren politischen Zielen für die neue Kommission getroffen werden.

Merkel laut adn dpa wörtlich: „Wir haben Jean-Claude Juncker für das Amt des Kommissionspräsidenten nominiert. Die ganze Agenda kann von ihm, aber auch von vielen anderen durchgesetzt werden. Daran habe ich keinen Zweifel.“

Daran, dass das Volk von Merkel und der Berliner Räuberbande permanent hinters Licht geführt wird, haben wir auch keine Zweifel, auch wenn die Kanzlerin plötzlich wieder den Namen Juncker im Munde führt – wie eine ertappte Lügnerin.

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