Kampf gegen rechts mit Sekt-Boykott

Vorbildlich und mit großen persönlichen Opfern wird in Duisburg gegen rechts gekämpft. Stein des Anstoßes sind die Kommunalwahlen, deren Ergebnis die Zivilgesellschaft auf keinen Fall akzeptieren kann. Im Rat der Ruhrgebietsstadt, die ihre besten Zeiten hinter sich hat und sichtbar verfällt, sitzen mehrere Mitglieder von „Pro NRW“ und – als so eine Art Gottseibeiuns – eine NPD-Vertreterin. Auch drei Vertreter der „Alternative für Deutschland“ (AfD) sind dabei, von der die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) noch nicht so richtig weiß, was sie von denen halten soll: „Darüber, wie die drei europakritischen Vertreter der ,Alternative für Deutschland‘ zu bewerten sind, streiten sich die noch die Gemüter.“

Aber mit den anderen will man nichts zu tun haben, am liebsten im Ratssaal nicht einmal neben NPD und Pro NRW sitzen. Die Missstimmung sei so groß, berichtet die Zeitung, „dass ein unsprünglich von Oberbürgermeister Sören Link angesetzter Sekt-Empfang der Verwaltung für die neuen Ratsmitglieder schon vorab zum totalen Fiasko geraten wollte: Keiner der Ratsleute aus CDU und SPD hatte große Neigung, zusammen mit Anti-Demokraten gemütlich ein Glas Sekt zu leeren.“

So kommt der Kampf gegen rechts in Schwung.

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