Warum nicht in Bochum?

Der koreanische Autozulieferer Hyundai Mobis errichtet in Tschechien ein Werk für Scheinwerfer in Mosnov bei Ostrava (Ostrau). Es soll in drei Jahren in Betrieb gehen, knapp 150 Millionen Euro kosten und 900 Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region schaffen. Die tschechische Regierung gibt 18,2 Millionen Euro Fördergelder. Hyundai produziert in Tschechien bereits Autos für ganz Europa, das Tochterunternehmen Kia betreibt im nahegelegenen slowakischen Zilina eine große Autofabrik. Die Deutschen sollen zwar die koreanischen Autos kaufen, aber produziert werden sie in Nachbarländern, obwohl Hyundai in Bochum, wo Opel gerade sein Werk schließt, sicher genauso viel oder noch mehr Fördergelder hätte kassieren können. Das Problem ist aber, dass die grünbekloppten Deutschen keine Industrie mehr haben wollen und glauben, mit Windrädern ihre Stromversorgung sicherstellen zu können und dass es allen gut geht, wenn sie in nachhaltigen Projekten oder als Kita-ErzieherInnen arbeiten. Die Wahrheit, dass nur verteilt werden kann, was vorher erwirtschaftet wurde, kennen selbst Volkswirte nicht mehr. Dafür haben sie aber gelernt, wie man den eigenen Namen tanzen kann. Promovierte können auch den Namen der NachbarIn tanzen.

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