Print so tot wie Analogbilder

Drei Seiten widmete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 10. August 2014 einem Beitrag mit dem Titel „In eigener Sache“ und schilderte den Niedergang der deutschen Zeitungslandschaft. Die Zahlen sprechen für sich: Seit 1982 fiel die Gesamt-Zeitungsauflage in Deutschland von 30 auf 17 Millionen. Die Werbeeinnahmen sanken allein von 2010 bis 2013 von 3,6 auf 2,9 Milliarden Euro. Die Generation der 14- bis 29-Jährigen liest heute im Schnitt noch zehn Minuten Zeitung, ihre Eltern kamen noch auf 30 Minuten. Damit ist alles gesagt.

Die FASZ gibt das offen zu: „Wir Journalisten haben das Monopol als Experten für Nachrichten und Kommentare ein für alle Mal verloren.“

Der amerikanische Publizist David Carr geht in seiner Prognose noch einen Schritt weiter: „Gedruckte Tageszeitungen werden aussterben wie Analog-Fotografie und Videotheken.“

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