Was Sachsen lehrt

Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen am 31. August 2014 ist ein Fanal: Die Blockparteien CDU, Linke, SPD und Grüne (die untote FDP lassen wir mal außen vor) haben im Volk keine Mehrheit mehr. Nicht einmal jeder zweite Wahlberechtigte in Sachsen ging überhaupt zur Wahl. Wenn dieser Faktor in die Ergebnisse der Parteien eingerechnet wird, haben die vier Berliner Blockparteien nicht einmal 40 Prozent Zustimmung erreicht. Schon bei der Bundestagswahl 2013 zeichnete sich eine Legimationskrise der Etablierten ab. Jetzt, nach der sächsischen Landtagswahl, ist sie da.

Das ist des Pudels Kern, und nicht etwa die Unfähigkeit zur absoluten Mehrheit der CDU, die Verzwergung der SPD, das Dahinwelken der Grünen, das Scheitern der NPD oder die Blüte (vielleicht auch nur Scheinblüte) der „Alternative für Deutschland“.

Dieses System hat keine Mehrheit mehr.

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