Wertewandel: Axel Springer jetzt LGBT

Axel Springer stand früher einmal für Werte wie Nation, Familie, Christentum, Freiheit, Marktwirtschaft, Freundschaft zu USA und Israel. Das ist lange her und Geschichte; dafür nimmt jetzt das Projekt „LGBT-Netzwerk bei Axel Springer“ stetig Form an, wie ein Springer-Journalist namens Axel Blum in einer Mail an Vorgesetzte, darunter an den Chefredakteur Jan Eric-Peters, schreibt. Die aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammende Abkürzung LGBT steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und sonstige Mitgeschöpfe, von denen viele sich offenbar im Unklaren sind, ob sie aufs Herren- oder Damenklo müssen. Daher gibt es im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auch schon Gender-Klos im Rathaus für alle geschlechtlich Unentschlossenen.

Das Gender-Klo dürfte bei Springer auch nur noch eine Frage der Zeit sein, denn Blum schreibt in einer Mail an Peters zum LGBT-Netzwerk: „Ziel ist es, das Projekt ,Chancengleich‘ um den Aspekt zu ergänzen, dass Axel Springer auch offen für Schwule und Lesben ist. In den vergangenen Jahren hat im Konzern schon ein enormer Wertewandel stattgefunden – allerdings ist die Außenwirkung nach wie vor mit dem Prädikat ,homophob‘ belegt.“

Da irrt Blum. Die Leser der Springer-Blätter haben den Wertewandel sehr wohl erkannt und sind auf der Flucht – vor Springer und seinen LBGT-Netzwerken.

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