Politiker erhöhen Druck auf Nichtwähler

Der Druck der Politiker auf ihre Nichtwähler wächst. Wenn das Volk sich schon so undankbar zeigt und wie in Sachsen, Thüringen und Brandenburg kaum noch wählen geht, dann soll es auch seltener die Gelegenheit bekommen, dieses „Leckt uns doch alle am …“-Gefühl auszuleben. Gerade erst kam der Vorschlag von SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die Bundestags-Wahlperiode von vier auf fünf Jahre zu erhöhen. Das hätte den für die Politik charmanten Vorteil, dass Nichtwähler den Berliner Blockparteien innerhalb von 20 Jahren nur noch vier Mal und nicht wie bisher fünf Mal die Arschkarte zeigen können.

Der Zuspruch für den Fahimi-Vorschlag wächst. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sagte nach Angaben der staatsnahen Nachrichtenagentur adn dpa: „Die Zahl der Sympathisianten vermehrt sich erkennbar.“ Natürlich nicht im Volk, denn das möchte der Politik die Arschkarte genauso häufig zeigen wie bisher. Sondern unter den Politikern: „Es gibt dazu nach meiner Auffassung eine verfassungsändernde Mehrheit im Deutschen Bundestag“, so Lammert. Die Grünen wollen auch nicht mehr so oft mit dem Wähler zu tun haben und unterstützen Lammert, geht aus Äußerungen der Parlamentarischen Geschäftsführerin Britta Haßelmann hervor. Wähler sind ja auch so lästig. Ohne sie würde es sich viel gemütlicher regieren lassen.

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