Familienpolitik: Wenn der Migrant die Wahrheit spricht

Die Alternative für Deutschland (AfD) wird zunehmend zu einer Gefahr für das linksgenderversiffte, homophile, vielfältige und tolerante System. Die statsnahe Nachrichtenagentur adn dpa zitiert einen Mann offensichtlich türkischer Herkunft, der sich in der AfD engagiert und den Finger in die Wunde gelegt hat. Er heißt Aslan Basibüyük (38) und ist in die neue Partei wegen ihrer Haltung zur Familienpolitik eingetreten: „Die AfD betont ja den Schutz der Familie, und die Familie ist für die meisten Migranten sehr wichtig – SPD und CDU, die haben auf diesem Gebiet ja in den letzten Jahren alles aufgegeben.“ Recht hat Basibüyük, der den Beruf des Controllers ausübt und die AfD im Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises vertritt, auch in einem anderen Punkt: Er findet den Umgang der Deutschen mit Ausländern insgesamt verkrampft und von zu vielen Tabus belastet. Basibüyük sagt: „Wir müssen die Probleme, die es mit der Zuwanderung und der Integration gibt, offen ansprechen. Denn sonst besteht das Risiko, dass auch meine Kinder und ich eines Tages zu Außenseitern in dieser Gesellschaft werden, weil man Migranten insgesamt negativ sieht.“

Da hört natürlich die Toleranz auf, und auf Vielfalt sollten Leute wie Basibüyük auch nicht hoffen. Volker Zastrow stellte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 19. Oktober 2014 völlig richtig fest: „Wer also jetzt noch in der AfD mitmacht, riskiert den bürgerlichen Ehrverlust.“

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