Der grüne Dani und die Kinder: Das ist keine Entschuldigung

Die Grünen haben sich für die Pädophilie-Beschlüsse aus den 1980-er Jahren entschuldigt. Glaubwürdig ist das nicht. Die Partei ist stärker mit der Pädophilen-Szene verwachsen und verbandelt als man glauben mag – bis heute. Und das Problem betrifft nicht nur die Grünen, sondern auch andere Parteien des fortschrittlichen Lagers. Die SPD sei an den Fall ihres früheren innenpolitischen Sprechers Sebastian Edathy erinnert.

Zurück zu den Grünen: Sie bedauere zutiefst, “dass Täter unsere Beschlüsse als Legitimation ihrer Taten empfunden haben können”, sagte Grünen-Vorsitzende Simone Peter am 14. November 2014 in Berlin. Das ist ein bewusstes Verniedlichen des grünen Innenlebens. Denn nur drei Tage später wurde der Büroleiter des Grünen-Abgeordneten und Menschenrechtspolitikers (sic!) Tom Koenigs zu knapp acht Jahren Haft verurteilt. Der 62-Jährige hatte sich in mindestens 40 Fällen in Gießen (Hessen) an zwei Kindern vergangen.

Der Berliner Tagesspiegel beeilte sich, den Vorgang als Tat eines “Ex-Mitarbeiters der Grünen” darzustellen. Das war sie nicht, sondern wir haben es hier mit einer typischen Manipulation deutscher Qualitätsjournalisten zu tun. Der Büroleiter war mittendrin im grünen Apparat und fühlte sich dort gut aufgehoben und sehr wohl – bis die Polizei ihn mit Haftbefehl vom Schreibtisch wegzog.

„Es wäre an der Zeit, dass auch die Grünen-Wortführer von einst wie Daniel Cohn-Bendit die Kraft für eine Entschuldigung und eine Geste an die Opfer finden würden“, betonte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer und drückte sich damit sehr rücksichtsvoll aus. Wir erinnern uns: Cohn-Bendit hatte die Sexualität von Kindern als “etwas Fantastisches” bezeichnet – sogar im französischen Fernsehen. Auch der Grünen-Rechtsexperte Volker Beck steht für die Forderung nach Erlaubnis des Geschlechtsverkehrs zwischen Erwachsenen und Kindern. Er hat einen entsprechenden Aufsatz veröffentlicht, was er aber jahrelang leugnete, bis ihm die Autorenschaft nachgewiesen werden konnte. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin hatte ebenfalls einen Wahlkampfaufruf seiner Partei verantwortlich gezeichnet, in dem die Freigabe sexueller Kontakte zu Kindern gefordert worden war. Im Fall Trittin wurde so getan, als handele es sich um so etwas wie Jugendsünden.

Aber auch das ist nicht richtig. Trittins Name taucht in der Beiratsliste einer seltsamen “Heimvolkshochschule” der Stiftung “Waldschlösschen” in Niedersachsen aktuell wieder auf. Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 23. November 2014 bietet die Akademie Bildungsangebote zu allen Fragen der sexuellen Aufklärung mit besonderem Schwerpunkt auf Minderheiten wie Schwule, Lesben und Transsexuelle. Und jetzt wird es interessant: Auch “Schulaufklärungsprojekte” werden dort geübt. Das sind Versuche, schwule und andere Lebensgewohnheiten möglichst früh in die Schulen zu bringen und den Kindern – zunächst in der Theorie – Praktiken wie Analverkehr und Spermatausch beizubringen. Neben Trittin sitzt im Beirat der Bremer Soziologe Rüdiger Lautmann.

Lautmann gilt als Weggefährte und Schüler des Sexualwissenschatlers Helmut Kentler. Der wurde durch Feldversuche bekannt, bei denen straffällige Buben in die Obhut von bekannten Pädophilen gegeben wurden – von ihm selbst betreut. Er war der Überzeugung, dass es einvernehmliche Sexualbeziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen geben könne. Und auch Lautmann schrieb über Sexualdelikte unter der Fragestellung, ob es “Verbrechen ohne Opfer” geben könne. Dazu zählte er sexuelle Kontakte zu Kindern. 1994 veröffentlichte Lautmann ein Buch mit dem Titel “Die Lust am Kind. Porträt des Pädophilen”. Er berichtet darin von Sexualkontakten zwischen Kindern und Erwachsenen aus der Sicht der Pädophilen. Für die Veröffentlichung gab es sogar staatliche Zuschüsse.

Auch im “Waldschlösschen” zahlt der Staat, zum Beispiel für Massagekurse für schwule Männer und für eine Veranstaltung “für Schwule von 18 bis 88” zum Jahresende mit dem Titel “Airport der Lüste”. Das alles zeigt, wie krank diese Gesellschaft inzwischen wirklich ist. Es ist schon eine interessante Frage, warum sich ausgerechnet Trittin und Lautmann im Beirat dieser obskuren Heimvolkshochschule wiederfinden. Trittin, Beck und Cohn-Bendit werden bis heute von den Grünen in Ehren gehalten. Wenn die Grünen einen Schlussstrich ziehen wollen, gehören diese Leute vorher vom Hof gejagt.

Aber kann es vielleicht sein, dass der pädophile Sumpf viel tiefer ist? Dass bei rund 5.000 Rechnern mit Internet-Anschluss im Deutschen Bundestag nun ausgerechnet nur Edathy nach Kinderpornos gesucht haben soll, kann getrost als unwahrscheinlich bezeichnet werden. Pädophile organisieren sich in Netzwerken; es spricht also eher mehr für als gegen die Vermutung, dass so ein Netzwerk im Bundestag bestanden haben könnte und eventuell bis heute existiert. An allen Theken in Berlin-Mitte halten sich hartnäckig Gerüchte, dass es beim Bundeskriminalamt (BKA) eine Liste mit mindestens zehn Büros von mehr oder weniger prominenten Zeitgenossen im Bundestag gebe, wo man gerne mal im Internet nach nackten Knaben oder Mädels geschaut hat. Nur der Fall Edathy wude öffentlich.

Und wie bei Trittin und Koenigs‘ Büroleiter setzte sofort eine Welle der Hilfsbereitschaft für den “armen” Edathy ein, der so tapfer gegen rechts gekämpft hat und danach Entspannung bei Filmchen aus dem Internet suchte. Volles Verständnis hat zum Beispiel Heribert Prantl, der am 19. November 2014 in der Süddeutschen Zeitung über Edathy schrieb: “Dass er sich einst als Vorsitzender des Ausschusses zur Untersuchung der NSU-Mordtaten Verdienste erworben hat, kann man kaum noch erwähnen, ohne als potenziell pädophil verdächtigt zu werden.”

Der Kampf gegen rechts heiligt für Prantl offenbar alle Mittel. Das ist kein Qualitätsjournalismus mehr, sondern – um Oskar Lafontaine zu zitieren – “Schweinejournalismus”.

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