Wenn der deutsche Staat trauert…

Der Mord an der jungen Türkin Tugce in Offenbach ist unfassbar. Brutale Banden von Jugendlichen aller möglichen Nationalitäten treiben inzwischen selbst auf Hauptstraßen in deutschen Städten ihr Unwesen und belästigen andere Menschen. Der Fall steht beispielhaft für eine Reihe anderer Fälle, bei denen unschuldige Menschen von brutalen Schlägern abgestochen oder zu Tode getreten wurden. So beginnt die Herrschaft des Pöbels.

In Offenbach hat sich die Polizei längst in ihre Quartiere und in die wenigen noch verbliebenen „besseren“ Wohnviertel zurückgezogen und dem Pöbel die Straße überlassen. Die öffentliche Ordnung ist in dieser Stadt, die immerhin zu einem von der CDU regierten Bundesland gehört, längst zusammengebrochen. Tugce ist in eine der häufigen Parkplatz-Auseinandersetzungen vor Fastfood-Lokalen geraten. Sie geriet in eine Auseinandersetzung zwischen „jungen Männern“. Wäre sie abgehauen, würde sie noch leben.

Aber hätte es so weit kommen müssen? Natürlich nicht, denn der Hauptverdächtige, ein junger Moslem aus dem ehemaligen Jugoslawien, war wegen verschiedener Delikte längst polizeibekannt. Er wurde frei gelassen von linksgrünen toleranten Richtern und Staatsanwälten, die als Ursache von Ausländergewalt die Diskriminierung durch die deutsche Bevölkerung ausgemacht haben und die den Ausländer grundsätzlich als Opfer ansehen und hätscheln – statt solche Typen ins Flugzeug Richtung Heimat zu setzen. Die Qualitätsmedien verschweigen schamhaft die genaue Herkunft und Religionszugehörigkeit des Täters.

Das alles ist schon schlimm genug, aber jetzt kommt der Bundespfaffe ins Spiel. Der schrieb der Familie von Tugce, die junge Frau habe „unser aller Dankbarkeit und Respekt verdient“. Das finden wir auch, aber warum schreibt Bundespräsident Joachim Gauck nur an die türkische Familie in Offenbach und sieht das viele Leid in deutschen Familien nicht?

Wir erinnern uns an Daniel S., der im März 2013 in Kichweyhe (Niedersachsen) auch nur helfen wollte und von einem Türken (sicher Einzelfall) totgetreten wurden. Oder an Jonny K. auf dem Berliner Alexanderplatz. Oder an so viele andere Ermordete, für die der Pfaffe im Berliner Schloss Bellevue kein Wort der Anteilnahme fand.

Nach dem Mord an Daniel S. schrieb ein Vater aus Niedersachsen an Gauck. Das Schreiben geben wir hier zur Erinnerung noch einmal wieder: “Sehr geehrter Herr Bundespräsident, in Kirchweyhe (Niedersachsen) bei Bremen wurde am frühen Morgen des 10. März 2013 ein junger, blonder 25-jähriger Mann mit heller Haut von einem 20-Jährigen mit Migrationshintergrund mit zuletzt Tritten an den Kopf so schwer verletzt, dass er seit gestern hirntot in einem Bremer Krankenhaus liegt.

Sein Fehler war: Er wollte einen Streit mit einer Gruppe junger Menschen mit dunklen Haaren und etwas dunklerer Haut schlichten!

Sie sagten in der Weihnachtsansprache 2012: „Sorge bereitet uns auch die Gewalt: in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.”

Da haben Sie Recht, aber warum sprechen Sie so einseitig. Mir bereitet auch Sorge, dass die von ihnen als Opfer beschriebenen Menschen genau so als Täter auftreten. Sorge bereitet mir zusätzlich auch die von Ihnen (bewusst??) verschwiegene Gewalt: Vor dem Bahnhof auf der Straße in Kirchweyhe wurde ein junger Mensch deshalb gehirntot getreten, weil er blonde Haare und helle Haut hatte! Aber das darf man wohl aus politischen Gründen in diesem unseren (?) Lande nicht sagen.

Sagen Sie doch beim nächsten Male: “Mir bereitet Sorge die Gewalt zwischen Menschen unterschiedlicher Haut- und Haarfarbe“. Der junge 25-jährige Mann wollte schlichten, hatte gegen einen auf ihn einstürmenden Mob von jungen Leuten mit Migrationshintergrund keine Chance. Meine Tochter saß mit in dem Bus, in dem der Überfall passierte. Ich bin heilfroh, dass ihr nichts passierte. Empört bin ich darüber, dass die Presse diesen schlimmen Vorfall bewusst unvollständig darstellt. Das Opfer passt halt nicht in das von Ihnen Weihnachten beschriebene Schema! Auf einmal ist Ihr Opfer unser Täter!

Und die Politik bestimmt, was Pressefreiheit ist. Armes Deutschland! Politik versagt wieder ein Mal mit ihrer Integrationspolitik, aber das sagt niemand und will auch niemand hören. Mein Mitgefühl gilt der Mutter und den Geschwistern des unnötigen Opfers. Bitte handeln Sie, Herr Bundespräsident! Ach, das können Sie ja gar nicht, das Grundgesetz… Aber bitte sprechen Sie künftig für alle Menschen in unserem Lande, auch für die vielen Deutschen ohne Migrationshintergrund!“

Wir stellen doch noch einen Kommentar zu Kirchweyhe dazu – von Michael Paulwitz in der „Jungen Freiheit“: “Eine Welle medialer Empörung? Fehlanzeige. Bis auf eine Ausnahme berichtet keine überregionale Zeitung. In den Lokalmeldungen wird die ethnische Herkunft der Täter und damit die deutschenfeindliche Dimension des Verbrechens frech weggelogen. Die Mutter sieht alleine zu, wie ihr Sohn stirbt. Keine Kanzlerin und kein Ministerpräsident bekunden ihre Trauer und fordern Konsequenzen, kein türkischer Botschafter und kein türkischer Staatspräsident erklärt sein Bedauern über das von „seinen Bürgern“ begangene Verbrechen.”

Unser Mitgefühl gilt Tugce und ihrer Familie, nach Berlin richten sich ganz andere Gefühle.

P.s.: Wer jetzt Bundesverdienstkreuze verteilen und große Reden über Zivilcourage halten will, sollte sich vorher die Facebook-Seite der jungen Frau anschauen, die möglicherweise hasserfüllte Antisemitin war. Die Facebook-Seite ist fast nur in türkischer Sprache gehalten, was das Gerede von der gut integrierten jungen Frau in Zweifel zieht. Das Tatort-Video, veröffentlicht von der Bild-Zeitung, lässt Zweifel an der These, die junge Frau habe einen Streit schlichten wollen, aufkommen. Das sollten Experten mal untersuchen.

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