Paris: Moslem-Terror und deutsche Lügenpresse

Abscheu, Empörung und Entsetzen erfüllen fast die ganze Welt nach dem Terroranschlag auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris. Auch die deutsche Qualitätspresse war am 7. Januar 2015 fassungslos: Sie konnte nicht fassen, dass Angehörige der „Religion des Friedens“ französische Kollegen mit der Kalaschnikow niedermähten. Dabei haben die Täter – das muss wieder einmal klar gesagt werden – nur den Auftrag ihres Propheten erfüllt, alle die zu liquidieren, die die Religion des Friedens beleidigen. Auf schwere Straftaten wie Gotteslästerung und Austritt aus der Gemeinschaft der Rechtgläubigen steht nach moslemischen Recht die Todesstrafe – weltweit.

Deutsche Qualitätsmedien versuchten in den ersten Stunden nach dem Terroranschlag mit mindestens zwölf Toten die Angelegenheit herunterzuspielen. WAZ online schrieb von einer „Schießerei“, aber nichts von Islam oder Islamisten. Die WAZ baute aber schon einmal vor, dass die Opfer in der Redaktion vielleicht das Erscheinen der Kalaschnikow-Typen provoziert haben könnten. Im letzten (!) Satz der Meldung erfuhr der Leser, dass die Tat doch etwas mit dem Islam zu tun gehabt haben könnte, denn die Zeitschrift habe Mohammed-Karikaturen veröffentlicht.

Auch bei der Nachrichtenagentur „dts“ war von einer Schießerei die Rede – vielleicht wie im Kino-Western? „Vermummte Männer“ hätten das Feuer eröffnet. Handelsblatt online schrieb verniedlichend von „Bewaffneten mit Kalaschnikow“, die die Redaktion „überfallen“ hätten. So kann man ein Blutbad von Terroristen natürlich auch beschreiben. Süddeutsche.de stellte bedauernd fest, die überfallene Redaktion sei „bekannt für den Abdruck provokanter Mohammed-Karikaturen“. Dass auf einem Video zu hören ist, wie die Täter „allahu akbar“ (Allah ist groß“) und von Rache rufen, verschwiegen süüddeutsche.de und andere deutsche Qualitätsmedien zunächst, obwohl das Video im Internet sehr schnell nach dem Terroranschlag verfügbar war. Krampfhaft versuchten auch Radiosender wie Bayern 5 den Begriff Terrorismus zumindest im ersten Teil der Meldungen zu vermeiden. So war von einem „tödlichen Anschlag“ die Rede. Die Täter seien auf der Flucht. Ein Moderator faselte von „spontanen Einzeltätern“. Das Wort „Islam“ wurde nirgendwo verwendet.

Am Nachmittag merkte selbst Spiegel online, dass der Verharmlosungskurs so platt nicht mehr durchzuhalten war. Spiegel online räumte ein, die Angreifer hätten „Allah ist groß“ gerufen, stellte aber auch fest, dass das Magazin in der Vergangenheit „mehrfach mit provokanten Mohammed-Karikaturen für Schlagzeilen gesorgt hatte“. Am Abend gab Qualitätsjournalist Roland Nelles bei Spiegel online die Richtung für die deutsche Berichterstattung aus: „Wenn Islamophobie und extreme Ansichten bald in Europa den Diskurs über den Islam, Migrationspolitik und Nahost-Politik bestimmen, wird es richtig gefährlich.“ Wenn man den Gedanken dieses journalistischen Vollpfostens weiterführt, wäre in letzter Konsequenz Pegida für das Blutbad der Terroristen verantwortlich.

Ewartungsgemäß kam auch Jan Hofer in der Tagesschau um 20.15 Uhr ohne das Wort „Terrorismus“ aus. Erleichtert äußerte er, viele Stimmen würden vor einer pauschalen Verurteilung des Islam warnen. Ein deutscher Moslem-Funktionär durfte den Zuschauern mitteilen, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun (die „Religion des Friedens“ erlaubt ihren Vertretern übrigens ausdrücklich, Ungläubige über den tatsächlichen Charakter und das Wesen des Islam zu täuschen). In einer Sondersendung nach der Tagesschau wurde allen Ernstes die Möglichkkeit erwogen, es könne sich nicht um Islamisten, sondern – so wörtlich – um „Trittbrettfahrer“ handeln. Hofer und Kollegen sollten sich nicht wundern, dass sie als „Lügenpresse“ bezeichnet werden.

Interessant auch die Reaktion der deutschen Politik: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kam das Wort Terrorismus nicht über die Lippen, sprach nur von einem „Angriff, der durch nichts zu rechtfertigen ist“ (Wie könnte denn ein Angriff aussehen, der zu rechtfertigen wäre?). Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sprach von „Gesinnungsterrorismus“. Soll wohl heißen: Richtiger Terrorismus geht nur von rechts, aber kann auf keinen Fall von der „Religion des Friedens“ ausgehen.

Klare Kante zeigte nur der russische Präsident Wladimir Putin: „Nichts rechtfertigt Terror.“

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