Realiätsverweigerung der Gutmenschen

Von Zeit zu Zeit ist es wichtig, sich bei der Betrachtung des taunmelnden deutschen politisch-medialen Komplexes einen Satz des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln in Erinnerung zu rufen: “Man kann ein ganzes Volk eine Zeit lang belügen, Teile eines Volkes dauernd betrügen, aber nicht das ganze Volk dauernd belügen und betrügen”, hatte bereits Abraham Lincoln gewarnt.

Die Publizistin Cora Stephan hat bei der Achse des Guten eine Seelendiagnose der deutschen Gutmenschen-Terroristen erstellt, die die Realität mit Macht verbiegen wollen, wie es alle autoritären Systeme von Rechts bis Links immer und in Zeiten ihres Niedergangs noch stärker versucht haben: „Hierzulande gilt nicht die Meinungsfreiheit als bedroht, man nimmt auch nur nebenbei zur Kenntnis, dass einer der französischen Terroristen Menschen ermordet hat, weil sie Juden sind. Nein: hier gilt es, Muslime vor einer imaginierten Gefahr zu schützen.“

Dabei ist die Meinungsfreiheit stark gefährdet: „Wohin derzeit das Pendel ausschlägt, wird sich erst noch zeigen; eine gewisse DDR-Ähnlichkeit in der Berichterstattung des täglich mit immer mehr Recht sogenannten Medienmainstreams u.a. über Putin, die AfD und eben Pegida ist jedenfalls nicht zu übersehen. Auch die Schrillheit des Tones und die offenkundige, für jedermann leicht nachprüfbare Verdrehung von Fakten erinnern an die launige Spätzeit von Erichs des Einzigen antifaschistischem und weltfriedenssicherndem Sozialparadies“, schreibt der Publizist Michael Klonovsky (u.a. Focus).

Schon machen Umfragen die Runde, wonach nicht nur für Kanzlerin Angela Merkel, sondern auch für 56 Prozent der Deutschen der Islam zu Deutschland gehört (das sind die Guten). Aber 81 Prozent der Anhänger der Alternative für Deutschland seien der Ansicht, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre (das sind die Bösen). Das hätten in dieser Verkürzung auch im Neuen Deutschland stehen können. Es ist schon beinahe erschreckend, welche Vollpfosten ihre verquerten Ansichten inzwischen unwidersprochen verbreiten können: So hält der Politikwissenschaftler Klaus Schubert (Universität Münster) nach einem Bericht der staatsnahen Nahcrichtenagentur adn dpa die „Großdemonstrationen“ gegen Pegida für einen Beleg einer funktionierenden Zivilgesellschaft: Die Menschen wollen zeigen: Unsere Welt ist eine andere, und die ist es Wert, verteidigt zu werden.“

Nein, diese linksgrüngenderversiffte virtuelle Welt rund um den Reichstag und in den Berliner Szenevierteln ist es nicht wert, verteidigt zu werden. Vielleicht schläft Pegida wieder ein, aber Pegida 2.0 oder 3.0 wird die Sesselkleber hinwegfegen. Vor 1989 hieß es, Revolutionen seien in Deutschland nicht erfolgreich. Das stimmt nicht mehr. Wir haben 2015. Die Zeit des Systems läuft ab.

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