Die Barmherzigkeit der Religion des Friedens

In ihrem Ursprungsgebiet zeigt die Religion des Friedens stets gerne Barmherzigkeit und Mitgefühl: Die für Freitag, den 16. Januar 2015, geplante Bestrafung des saudischen Bloggers Raif Badawi (sein Blog hieß „Freie saudische Liberale“) mit weiteren 50 Stockschlägen wurde verschoben. Dafür seien medizinische Gründe genannt worden, teilte Amnesty International nach einem Bericht der staatsnahen Nachrichtenagentur adn dpa mit. Offenbar hatte sich Raif Badawi von den ersten 50 Stockschlägen, die ihm wenige Tage zuvor in Dschidda verabreicht worden waren, noch nicht wieder richtig erholt. Die Scharia sieht aber vor, dass die Delinquenten die Hiebe fühlen und sie die Strafe nicht im Halbkoma erhalten sollen. Badawi war im Mai zu zehn Jahren Haft und 1.000 Stockhieben verurteilt worden, weil er den Islam beleidigt und den Säkularismus gerühmt haben soll.

Eine Beleidigung des Islam kann deutschen Politikern natürlich nicht passieren. Sobald irgendwo in Europa Moslems im Namen Allahs Leute massakrieren, rasen sie in ihren Dienstlimousinen zu Moscheen und versichern dem örtlichen Hasspediger Iman, dass der Islam zu Deutschland gehöre und das gerade verübte Attentat oder die öffentlichen antijüdischen Hetzveranstaltungen von Moslems überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hätten. So geschehen durch Innenminister Thomas die Misere de Maiziere (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD). Wenn christliche Kirchen geschändet oder angezündet werden (wie in Garbsen bei Hannover), sieht man keinen von denen beim nächsten Bischof. Und wenn die Leute gegen die Islamisierung auf die Straße gehen, ist das für Maas eine „Schande für Deutschland“. „Ich persönlich würde solche Bezeichnungen, wie sie der Justizminister verwendet hat, nicht benutzen“, ekelte sich der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier im Qualitätsblatt DIE WELT.

Es ist schon so, wie die Publizistin Cora Stephan schreibt: “Hierzulande gilt nicht die Meinungsfreiheit als bedroht, man nimmt auch nur nebenbei zur Kenntnis, dass einer der französischen Terroristen Menschen ermordet hat, weil sie Juden sind. Nein: hier gilt es, Muslime vor einer imaginierten Gefahr zu schützen.” Der Politologe Hamed Abdel-Samad stellte die Frage, ob die vom Islam vorgegebene Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige auch zu Deutschland gehöre und was denn mit dem Dschihad und mit der Polygamie sei. “Was ist mit der Todesstrafe für Apostaten? Was ist mit Körperstrafen für Diebe und Ehebrecher und Alkoholtrinker? Was ist mit Frauenrechten, die im Islam kaum vorhanden sind?”

Natürlich hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gemerkt, dass das Volk unruhig wird und sie nicht permanent „Der Islam gehört zu Deutschland“ predigen kann, während die besonders aktiven Vertreter dieser Religion den Nahen und Mittleren Osten sowie Teile Afrikas verwüsten und in Europa Massaker verüben. Auch in Deutschland übrigens: 2011 richtete nicht ein Herr Meier, sondern Arid Uka (Angehöriger der Religion des Friedens) am Frankfurter Flughafen ein Blutbad unter amerikanischen Soldaten an. Zwei Männer starben, drei wären fast gestorben. Man sah keinen Bundespräsidenten mit Kerze zur Mahnwache vor der amerikanischen Botschaft am Brandenburger Tor laufen, keine Frau Merkel intonierte vor 10.000 Teilnehmern „Wir sind Deutschland.“ Der zu lebenslanger Haft verurteilte Täter dürfte wahrscheinlich in ein paar Jahren wieder freikommen. Vermutlich hatte er eine schwere Kindheit.

Geschickt hat Merkel am 15. Januar 2015 im Bundestag den Eindruck zu erwecken versucht, sie grenze sich etwas von ihrer Aussage, der Islam gehöre zu Deutschand, ab: „Die Menschen fragen mich, welcher Islam ist gemeint“, sagte die Regierungschefin. Eine Antwort gab sie aber weder im Bundestag noch den Menschen direkt.

In der siechen CDU muss es inzwischen lichterloh brennen. Wer auf der Zuschauertribüne des Bundestages saß, konnte sehen, dass sich nach Merkels Islam-Bekenntnis in der ersten Reihe der CDU/CSU-Fraktion keine Hand rührte. Mit alternativloser Euro-Rettung, der Beschimpfung von friedlichen Demonstranten und dem Bekenntnis zum Islam hat Merkel den dritten schweren Fehler gemacht. Man erinnert sich an eine Äußerung ihres früheren Generalsekretärs Laurenz Meyer: „Noch einen Fehler kann sie sich nicht erlauben.“ Der Möglichkeit eines Sturzes der Kanzlerin ist längst nicht mehr blanke Therie.

Skeptischer als die Kanzlerin äußerte sich Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) über die Religion des Friedens: „Die gut gemeinte Erklärung, man dürfe den Islam nicht mit dem Islamismus verwechseln, reicht nicht aus – und sie ist auch nicht wahr, ebenso wenig wie die beschwichtigende Behauptung, die Kreuzzüge hätten nichts mit dem Christentum zu tun und die Inquisition auch nicht oder die Hexenverbrennungen.“ Aber genauso wie Merkel kann Lammert keine Islamisierung Deutschlands erkennen. Auch von den anderen Blockparteien ist nichts zu erwarten. Wie schrieb die Berliner Zeitung so schön: „Die schwierigen Tage der vergangenen Woche schweißen die politische Klasse zusamen.“

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