Karnickel und Schweine-Journalismus

Das Ende des deutschen Qualitätsjournalismus naht. Die staatsnahe Nachrichtenagentur adn dpa berichtete am 20. Januar 2015: „Kaninchenzüchter haben Papst Franziskus für seine ,Karnickel‘-Äußerung kritisiert.“ Der Papst wurde in Berichten so zitiert, dass er seine Gläubigen aufgerufen habe, sich nicht wie die Karnickel zu verhalten und ständig Nachwuchs zu produzieren, wodurch sich die deutschen Katholiken aber nicht angesprochen fühlen durften. Dpa schrieb weiter: „Man dürfe nicht allen Kaninchen ein erhöhtes Sexualverhalten unterstellen, sagte Erwin Leowsky, der Präsident des Zentralverbandes der deutschen Rasse-Kaninchenzüchter.“ Er forderte die Freigabe von Verhütungsmitteln nicht etwa für die poppenden Karnickel, sondern für die Menschen. Zu solchen Meldungen, die allen Ernstes von einer sich in den letzten Zuckungen windenden Nachrichtenagentur verbreitet werden, fällt dem Leser kaum mehr ein als dass es den Mond nicht stört, wenn ihn ein dpa-Dackel ankläfft.

Doch, es fällt uns noch was ein. Oskar Lafontaine waren Karnickel nicht unsympathisch, weil irgendie ähnlich. Ihr Lebensstil ist auf Fressen und F… konzentriert, Saufen wie Lafontaine scheint ihnen allerdings nicht zu bekommen. Und für Schreiberlinge wie diesen dpa-Schmierfinken hatte Lafontaine eine passende Bezeichnung parat: Schweine-Journalismus.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Bekloppte, Qualitätsjournalismus abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s