Regierungssatire: Das Kleinanlegerschutzgesetz

Durch die von Deutschland mit zu verantwortende Niedrigzinspolitik im Euroraum haben die deutschen Sparer nach Angaben des Chefs des Münchener Ifo-Wirtschaftsforschungsinstituts, Hans-Werner Sinn, bisher 300 Milliarden Euro verloren. Das entspricht dem Volumen der Bundesausgaben in einem Jahr. Sinn erklärte: „Nach meiner Berechnung sind den Deutschen seit 2008 etwa 300 Milliarden Euro entgangen im Vergleich zu den Zinsen, die Ende 2007, vor Ausbruch der Krise, zu erzielen waren.“ Pro Jahr liege der Verlust bei 60 bis 70 Milliarden Euro. Das deckt sich mit Angaben der Allianz-Versicherung.

Und jetzt kommt die Bundesregierung mit einem „Kleinanlegerschutzgesetz“. Damit sollen Sparer im Schadenfall schneller und unbürokratischer an ihr Geld kommen. Bundeslügenminister Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte: „Die deutschen Sparer wissen: Ihre Spareinlagen sind sicher.“

Derweil läuft die Entwertung der Geldanlagen durch den Geldfälscher Mario Draghi (Präsident der Europäischen Zentralbank) auf Hochtouren. Thomas Richter, der Haupgeschäftsführer des Fonds-Verbandes BVI, bringt die Sache auf den Punkt: „Die Deutschen sparen sich arm.“

Das Kleinanlegerschutzgesetz bietet für die Sparer keinen Schutz vor den wirklichen Bedrohungen: EZB, EU-Kommission, Bundesregierung und Blockparteien.

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