Wie Greenpeace lügt: Die Gemeinnützigkeit

Nachdem die angeblich globalisierungskritische Organisation „Attack“ den Status der Gemeinnützigkeit in Deutschland verloren hat und Spenden an die Organisation nicht mehr steuerlich abzugsfähig sind, wird es höchste Zeit, den Status von Greenpeace zu überdenken. Im Fall von Attack hatte das Frankfurter Finanzamt argumentiert, die Organisation verfolge allgemeinpolitische Ziele und sei damit keiner öffentlichen Förderung würdig. Genauso verhält es sich mit Greenpeace.

Wenn Greenpeace vor dem Amtssitz von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Berlin acht Tonnen Kohle abkippen lässt, dann handelt es sich für jedermann erkennbar nicht um Umweltschutz, sondern um politischen Klamauk. Inszenierungen für Fernsehkameras sind aber alles andere als gemeinnützig.

Hinter solchen Aktionen und den Attacken gegen die Kohleförderung in Deutschland stecken aber durchaus eigenwirtschaftliche Interessen. So existiert unter dem Namen Greenpeace Energy ein Unternehmen, das Strom und Gas – angeblich aus regenerativen Quellen – an über 100.000 private Kunden verkauft. Offiziell will man nichts mit Greenpeace zu tun haben. Die Wirklichkeit sieht natürlich anders aus. So preist Greenpeace Energy in einer Pressemitteilung vom 13. November 2014 einen neuen Ökostrom an, der auf den „Kriterien für sauberen Strom“ von Greenpeace Deutschland basiere. Natürlich basiert Kohlestrom und Atomstrom von RWE nicht auf den „Kriterien für sauberen Strom“ von Greenpeace Deutschland. Hier sieht man wunderbar, wie eine Hand bei den vermeintlichen Ökos die andere wäscht. Und Greenpeace Deutschland darf den Spendern, die den Klamauk der grünen Geschäftemacher wie vor dem Wirtschaftsministerium finanzieren, noch steuerlich relevante Quittungen ausstellen.

Die Spender sollten übrigens nach Hamburg fahren und sich die üppige Zentrale von Greenpeace Deutschland anschauen. Dann haben sie einen guten Eindruck, was es heißt, Geld in Betongold anzulegen. Von dem Greenpeace-Manager, der mehrere Millionen Euro Spenden bei Devisengeschäften verzockte, wollen wir besser erst gar nicht reden. Und auch nicht von den demokratischen Defiziten in der Organisation, die aus einem illustren Personenkreis von 40 Leuten besteht nach dem Motto: wer noch drin ist, kommt auch nicht rein. Die übrigen Mitglieder sind Fördermitglieder ohne irgendwelche Rechte.

Es wird höchste Zeit, diesem Verein die Gemeinnützigkeit zu entziehen.

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