Ukraine-Konflikt: Merkel ruiniert deutsche Wirtschaft

Im Ukraine-Konflikt will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) keine Waffen an die Regierung in Kiew liefern, sondern will das machen, was Deutschland ihrer Ansicht nach am besten kann: Wirtschaftssanktionen. Das kostet jedoch Milliardenbeträge und Arbeitsplätze.

Grundsätzlich ist festzstellen, dass die Ukraine keine deutsche Patrone wert ist. Wenn Biosprithersteller und Bioenergieproduzenten landwirtschaftliche Nutzflächen für ihr Wirtschaften benötigen, ist es völlig egal, ob sie die bei der ukrainischen oder der russischen Mafia pachten.

Aber die Sanktionen kosten Deutschland viel Geld, obwohl es uns völlig egal sein kann, ob Wladimir Putin die Krim beherrscht oder ein ukrainischer Herrscher. Vielleicht ist der russische Neozar sogar der verlässlichere Regent als zweifelhafte Ukrainer, derer höchster Festtag das Gedenken an den Aufstellungstag von SS-Divisionen im Zweiten Weltkrieg ist. Und der Kampf um drei ostukrainische Provinzen ist kein Kampf für Deutschland. Es reicht, dass Hunderttausende deutsche Wehrmachtssoldaten dort bis 1944/45 gefallen sind. Hitlers Idiotie vom „Volk ohne Raum“ hat gereicht, Merkels internationalen Dilettantismus haben die Deutschen nicht verdient.

Aber die Deutschen müssen für diesen Dilettantismus zahlen. Nach Angaben des Vorsitzenden des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, hängen 300.000 deutsche Arbeitsplätze direkt vom Rusland-Geschäft ab. Da der deutsche Export nach Russland um 20 Prozent zurückgegangen ist, stehen rund 60.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Schon 2014 gingen die deutschen Exporte nach Russland nach Angaben von Cordes um sechs Miliarden Euro zurück. Die Bundesregierung versprüht dagegen Nebel und behaupt in einem Bericht an den Bundestag vom 4. November 2014, „die Auswirkungen auf die Exporte nach Russland (könnten) nicht konkret quantifiziert werden“. Im Umkehrschluss wird ein Schuh draus: Wenn man nicht weiß, was die Sanktionen bewirken, warum hat man sie dann beschlossen?

Dafür weiß man, dass die Stützung des maroden und korrupten Systems in der Ukraine ganz schön teuer werden wird. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) fehlen der Ukraine 15 Milliarden US-Dollar mehr als gedacht. Die EU hatte bereits Zahlungsbilanzhilfen in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar ersprochen und bereits überwiesen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker („Wenn es ernst wird, muss man lügen“) hat die EU-Mitgliedstaaten schon aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten.

Für die Deutschen ist das besonders bitter: Erst verlieren wir Milliarden-Umsätze und zehntausende Arbeitsplätze wegen der Ukranie-Sanktionen, und dann müssen wir Milliarden blechen, um zwielichtige osteuropäische Herrscher zu stützen, die von der nächsten Revolution hinweggefegt werden.

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Eine Antwort zu Ukraine-Konflikt: Merkel ruiniert deutsche Wirtschaft

  1. jojo471160 schreibt:

    Wir Deutschen sind das Zünglein an der Waage, doch leider haben das noch nicht viele begriffen.
    Wenn wir wirklich NEIN! sagen, dann bricht das Kartenhaus in sich zusammen. Also worauf warten wir eigentlich noch?

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