Abschottung beim Staatsakt

Abgeschottet wie einst die DDR-Führung vor ihrem Volk nahm das offizielle Deutschland am 11. Februar 2015 Abschied vom ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. So schreibt der Berliner Tagesspiegel, dass nicht einmal Fußgänger eine Chance hatten, in die Nähe des Berliner Doms zu kommen. „Um 11 Uhr findet im Dom der Trauergottesdienst für Bundespräsident a. D. Richard von Weizsäcker statt, mit anschließendem Staatsakt. Am Nachmittag folgt ein Empfang im Roten Rathaus. Von 7 bis ca. 15 Uhr wird es in Mitte aufgrund der Trauerfeierlichkeiten zu umfangreichen Straßensperrungen kommen, das betrifft insb. die Spandauer Straße, Jüdenstraße, Gustav-Böß-Sraße sowie die Karl-Liebknecht-Straße, die Liebknechtbrücke, Unter den Linden, Am Lustgarten, Bodestraße, Eiserne Brücke, Hinter dem Zeughaus, Schlossbrücke, Hinter dem Gießhaus. Abgestellte Fahrzeuge werden abgeschleppt, die Straßen sind auch für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.“

Es wundert auch, dass nach dem Trauerakt Sekt saufen und Häppchen futtern im Roten Rathaus angesagt war. Pietätlos ist das.

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