Der Kosovo-Wahnsinn

Die frühere serbische Provinz Kosovo (1,75 Millionen Einwohner) ist heute ein eigenständiger Staat. Flüchtlinge aus dem Kosovo strömen in Scharen nach Deutschland und beantragen Asyl wegen politischer Verfolgung. Allein im Januar 2015 wurden 3.630 Asylanträge von Kosovaren in Deutschland gestellt, im Dezember 2014 waren es erst 1.956.

Die Situation in dem Land ist grotesk, aber in einem anderen als dem deutschen Gutmenschen-Sinne. Faktisch ist das Kosovo von einer europäisch-amerikanischen Interventionsstreitmacht besetzt. 5.000 Soldaten, darunter auch deutsche, sind in diesem Balkan-Flecken stationiert. Trotzdem erleben wir eine Massenflucht. Können diese Soldaten nicht für Sicherheit sorgen?

Die Europäische Union hat seit 1999 und bis 2012 rund fünf Milliarden Euro Hilfe für das Kosovo gezahlt. Damit hat kein Land in Europa mehr Hilfen (berechnet pro Kopf) von der EU zum Wiederaufbau erhalten als das Kosovo. Und trotzdem gibt es eine Massenflucht?

2.500 EU-Beamte einer Mission mit dem schönen Namen Eulex sorgen im Kosovo für das Funktionieren der rechtsstaatlichen Ordnung. Ein deutscher Regierungsbezirk ähnlicher Größe wie Oberfranken in Bayern hat gerade einmal 500 Beschäftigte. Und trotz der Heerscharen europäischer Beamter gibt es eine Massenflucht?

Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei den Kosovo-Flüchtlingen um den üblichen Sozialhilfe-Tourismus handelt.

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