Das hat alles nichts mit dem Islam zu tun

In Kopenhagen werden auf offener Straße Menschen ermordet, in Braunschweig wird der Karneval verboten – und die deutschen Qualitätsmedien schaffen es nicht oder erst mit tagelanger Verzögerung, die Dinge beim Namen zu nennen. Die Weisung der Bundeskanzlerin Angela Merkel (von der christlichen Partei CDU), dass der Islam zu Deutschland gehört, wirkt inzwischen wie eine Bleiplatte, die auf dem Land liegt. Die Qualitätsmedien schreiten Hand in Hand mit der Bundesregierung, und so erfahren Konsumenten deutscher Qualitätsmedien erst am 16. Februar 2015 und damit zwei Tage nach dem Terroranschlag von Kopenhagen, dass der Attentäter „arabischstämmig, polizeibekannt, vom Hass auf Israel getrieben“ (so die staatsnahe Nachrichtenagentur adn dpa) war. Vorher hatte es nur geheißen, der Täter sein ein „junger Mann“, geboren in Kopenhagen, und er stamme aus dem Bandenmilieu. Das hätte genausogut ein Eskimo sein können. Dabei war der Name des „jungen Mannes“ längst bekannt: Omar Abdel Hamid el-Hussein. Er dürfte inzwischen im arabischen Raum, Pariser Vororten und in Berlin-Neuköllln als Held gefeiert werden.

Die wahre Grund für die Tat (der für alle Moslems quasigesetzlich vorgeschriebene Auftrag des Koran, alle Angriffe auf Allah und den Propheten blutig zu rächen) wird von den europäischen Politikern und Qualitätsmedien ausgeblendet, ja sogar bestritten. So erklärte die dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt, es gehe gar nicht um einen Streit zwischen Religionen: „Das ist kein Konflikt zwischen dem Islam und dem Westen oder Muslimen und Nichtmuslimen.“

Ja was denn sonst? Warum hat der Attentäter die Veranstaltung unter Feuer genommen, an der der islamkiritsche Karikaturist Lars Vilks teilnahm? Merkel, die jetzt Schutz für Juden in Deutschland verspricht, hat doch durch ihre Zusicherung, der Islam gehöre zu Deutschland, erst die Geister entfesselt, die jetzt versuchen, die Regeln des Koran und die Vorschriften der Scharia überall durchzusetzen. Dazu gehört, und das muss wiederholt werden, ausdrücklich die Ermordung von Islamkritikern.

Als Verdrehung der Realität wirkt die Kritik an der Aufforderung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu an die Juden Europas, nach Israel auszuwandern. Übertreibt Netanjahu? Leider nicht, denn in Europa ist es 70 Jahre nach Ende der Nazi-Herrschaft für Juden nicht möglich, ohne Todesrisiko in einem koscheren Geschäft einzukaufen. So tief sind wir gesunken. Armes Europa.

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