„Wirtschaftswoche“ wird gleichgeschaltet

Unter den deutschen Qualitätsblättern fiel die Wirtschaftswoche gelegentlich durch einen systemkritischen Kurs auf. Unabhängige Stimmen wie Bettina Röhl durften dort publizieren. Damit ist jetzt Schluss, wie die neue Chefredakteurin Miriam Meckel (in lesbischer Gemeinschaft mit Anne Will lebend) klarstellte. Und mit der euro- und europakritischen Linie soll es auch vorbei sein. Auf Meckel, die früher Regierungssprecherin der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Düsseldorf war, ist Verlass. Sie funktioniert.

Kritische Berichte über die EUdSSR finden Interessierte aber inzwischen hinreichend im Internet. Die „Wirtschaftswoche“ braucht kein Mensch mehr. Meckel sagt über die neue Linie: “Gleichzeitig wollen wir das Lesevergnügen durch eine größere Vielfalt an journalistischen Formaten, wie beispielsweise Reportagen und Porträts, erhöhen, kontroverse Debatten anregen und unseren Lesern nicht nur Lese- sondern auch Nachdenkstoff bieten.“

Das machen alle anderen Qualitätsmedien auch schon und sind damit nicht erfolgreich, sondern die Auflagen fallen immer weiter. Ergebnis des Wandels der Wirtschaftswoche wird sein, dass ihre Redakteure bald dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden.

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