Satire: Regierung kündigt Steuersenkungen an

Der Berg kreißt und hat ein Mäuslein geboren: In fünf Jahren (früher geht wohl nicht) will die von Angela Merkel (CDU) geführte Bundesregierung Steuern senken und die Bürger entlasten. Der Solidaritätszuschlag, der im letzten Jahr 15 Milliarden Euro in die Bundeskasse spülte, soll in kleinen Schritten gesenkt werden – nehmen wir mal an, im ersten Jahr um 1,5 Milliarden. Donnerwetter, denkt der Michel, da werden wir aber toll entlastet werden.

Wer etwas besser rechnen kann, weiß, dass die Leute wieder einmal hinters Licht geführt werden. Denn die kalte Progression holt den Deutschen jedes Jahr 2,5 Milliarden Euro aus der Tasche. Bis 2020 reduzieren sich die Nettoeinkommen durch die kalte Progression also um 12,5 Milliarden Euro. Und dann gibt es vielleicht 1,5 Milliarden Euro Steuersenkung. Das ist Betrug.

Damit die Leute nicht ganz so lange auf Geld warten müssen, will Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in diesem Jahr schon das Kindergeld erhöhen: um sechs Euro im Monat. Das ist keine Politik mehr, sondern Realsatire.

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