Erste Sparkasse vor der Pleite

Die Deutschen bekommen am TV Bilder aus Griechenland zu sehen, wie die Leute Geldscheine aus den Bankautomaten ziehen, um ihre Ersparnisse in Sicherheit zu bringen. Kann uns nicht passieren, denkt der Michel, macht die nächste Flasche Bier auf, greift in die Chipstüte und schaut weiter in den Großbildschirm im heimischen Wohnzimmer. Er irrt. Denn deutsche Nachrichtensendungen bringen natürlich nicht, dass die Sparkassen Probleme haben. Die erste (Sparkasse Dinslaken in NRW) kippt gerade. 35 Millionen Euro sollen die Gemeinden, in deren Gebiet diese Sparkasse tätig ist, an frischem Kapital zuschießen. Die Kommunen haben kein Geld, müssen jetzt kommunale Gebühren erhöhen. So werden die Bürger an der Bankenrettung in Deutschland beteiligt, was angeblich ausgeschlossen ist. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geben Geld lieber nach Griechenland statt zu Hause zu helfen. Dinslaken ist kein Einzelfall. „Es stehen uns schwierige Jahre ins Haus“, erklärte der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, am 26. Februar 2015. Hintergrund ist, dass sich vielerorts Sparkassenvorstände mit Landräten und Bürgermeistern über die Höhe der Jahresausschüttung streiten. Das heißt: Die nächsten Pleiten sind schon in Sichtweite.

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